- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Klagenfurt: Die "Unendliche Anziehungskr...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Klagenfurt: Die "Unendliche Anziehungskraft der Natur"
Die Kunstinstallation die "Unendliche Anziehungskraft der Natur" begann am 8. September und läuft noch bis zum 27. Oktober. Rund 300 Bäume wurden gepflanzt, von denen einige bis zu sechs Tonnen wogen. Der berühmte Schweizer Landschaftsarchitekt Enzo Ene entwarf dieses Konzept, um das gesamte Areal mit einem Mischwaldcharakter Mitteleuropas abzudecken.
Toskanisches Pflanzenmaterial
Ein Teil des Pflanzenmaterials wurde direkt von Innocenti Mangoni Piante in Pistoia, Italien, bezogen und spezifiziert. Innocenti Mangoni Piante ist eine der führenden Baumschulen in der Toskana. Nach Abschluss der Ausstellung werden alle Pflanzen in einem Park in Klagenfurt verpflanzt.
Dieses Projekt wurde von vielen Fernsehsendern auf der ganzen Welt, darunter BBC World und CNN, ausführlich behandelt. Von den Tribünen aus kann man Tag und Nacht (von 10 bis 22 Uhr) das Schauspiel der Bäume bewundern. Der Eintritt ist frei. Ein ebenso ungewöhnlicher wie faszinierender Anblick hat eine Reihe von Emotionen und Reaktionen hervorgerufen: Je nach Tages-oder Nachtzeit bilden die Bäume eine sich ständig verändernde Landschaft, die sowohl vom Wetter als auch vom herbstlichen Laubwechsel geprägt ist.
Die Installation ist ein geschicktes Spiel mit unseren Emotionen angesichts dessen, was ein vertrauter Anblick sein sollte, der in einen ganz anderen Kontext gestellt wird. Littmann hinterfragt mit diesem monumentalen Kunstwerk unsere Wahrnehmung der Natur und schärft unser Bewusstsein für die zukünftige Beziehung zwischen Natur und Mensch. Das Projekt versteht sich auch als Warnung: Vielleicht müssen wir eines Tages die Überreste der Natur in speziell dafür vorgesehenen Räumen bewundern, wie es bereits bei Zootieren der Fall ist.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.