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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kirschen: Rote Juwelen des Sommers
Kaum eine Frucht steht so sehr für den Schweizer Sommer wie die Kirsche. Während ihre weißen Blüten im Frühling die Landschaft verzaubern, sorgen die roten Früchte im Juni und Juli für süße Genussmomente. Die Saison ist kurz – gerade das macht Schweizer Kirschen zu etwas Besonderem.
Frisch vom Baum auf den Teller
Kirschen gehören zu den sogenannten Steinfrüchten und reifen nach der Ernte nicht nach. Deshalb sollten sie möglichst reif und vollständig ausgefärbt gepflückt werden. Lange Transportwege bekommen den empfindlichen Früchten nicht: Sie verlieren rasch an Festigkeit und Aroma. Schweizer Kirschen haben hier einen entscheidenden Vorteil. Dank kurzer Transportwege gelangen sie schnell vom Baum in den Verkauf und bleiben besonders knackig und geschmackvoll.
Wer Kirschen zuhause lagert, sollte sie möglichst bald genießen. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Für das volle Aroma empfiehlt es sich, die Früchte etwa eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen und erst unmittelbar vor dem Essen kurz zu waschen.
Kirschen überzeugen nicht nur geschmacklich. Sie enthalten Vitamin C und Folsäure sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Gleichzeitig bestehen sie zu einem großen Teil aus Wasser und liefern vergleichsweise wenig Kalorien. Damit sind sie ein erfrischender Snack für warme Sommertage.
Von der Antike bis in die Schweiz
Die Geschichte der Kirsche reicht weit zurück. Ihr Ursprung wird in der Region rund um das Schwarze Meer vermutet. Ihren Namen verdankt sie vermutlich der heutigen türkischen Stadt Giresun, die früher Kerasos hieß. Von dort aus verbreitete sich die Frucht über Europa. Heute gehören Kirschen zu den beliebtesten Sommerfrüchten und sind aus Schweizer Gärten, Obstanlagen und Küchen nicht mehr wegzudenken.
Grundsätzlich wird zwischen Süß- und Sauerkirschen unterschieden. Während Süßkirschen vor allem frisch gegessen werden, eignen sich Sauerkirschen besonders gut für Konfitüren, Kompotte oder Backwaren. Die Vielfalt der Sorten sorgt dafür, dass sich die Kirschensaison über mehrere Wochen erstreckt.
In der Küche zeigen sich Kirschen äußerst vielseitig. Sie schmecken pur direkt vom Baum, machen sich aber ebenso gut in Wähen, Kuchen und Desserts. Auch als Sirup, Konfitüre oder eingemacht lassen sie sich konservieren und weit über die kurze Saison hinaus genießen. Nicht zuletzt ist die Schweiz für ihren Kirsch bekannt, der aus speziell dafür angebauten Brennkirschen hergestellt wird. (lid)

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