Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

KI: HDE mahnt zu klarer, präziser und einheitlicher Regulierung

In der Debatte um den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und um die europäische KI-Verordnung (AI-Act) bekräftigt der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Forderung nach klaren und präzisen Definitionen für KI. Orientieren sollten sich die Formulierungen laut HDE an der OECD-Definition, die konventionelle IT-Systeme und nicht maschinell lernende Algorithmen ausschließt. Nach der Verabschiedung der KI-Verordnung sind aus Sicht des Verbandes noch viele Fragen ungeklärt.

Künstliche Intelligenz muss präzise reguliert werden. Bild: GABOT.

„Um eine einheitliche und rechtssichere Umsetzung der verabschiedeten KI-Verordnung in allen EU-Mitgliedstaaten sicherzustellen, sind vor allem klare und präzise Definitionen gefragt“, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Die Risikodefinition der KI-Verordnung sollte den Einsatzzweck und Risikofilter berücksichtigen, mit Erleichterungen für unterstützend eingesetzte KI. Wichtig sei zudem, Doppelregulierungen zu vermeiden. „Bestehende Regelungen wie die Datenschutzgrundverordnung müssen integriert werden, damit es nicht zu einem regulatorischen Flickenteppich und nationalen Sonderregelungen kommt“, so Tromp.

Bei der Koordinierung und Überwachung der Umsetzung der KI-Verordnung dürfen laut HDE keine Doppelstrukturen entstehen. Daher sollten bestehende Aufsichtsstrukturen genutzt werden. „Das geplante europäische KI-Büro muss effektiv ausgestattet werden und die Wirtschaft einbinden“, so Tromp. Zudem müsse das AI-Board eine kohärente Umsetzung der KI-Verordnung koordinieren und ebenfalls die Wirtschaft beteiligen.

Zur Umsetzung der KI-Regulierung in Deutschland veranstaltete der HDE gestern gemeinsam mit weiteren führenden Wirtschaftsverbänden eine Gesprächsrunde und diskutierte in diesem Rahmen mit Abgeordeten des Deutschen Bundestages über rechtssichere und innovationsfreundliche Ansätze. (PdH)

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