Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kenia: Maßnahmen gegen Quarantäneschädling

Mit Rosenlieferungen kommt der Schädling Thaumatotibia leucotreta (englisch: False Codling Moth) nach Europa. Dagegen sollen jetzt Maßnahmen ergriffen werden.

In Kenia sollen Rosengärtner und -exporteure Maßnahmen gegen den Schädling Thaumatotibia leucotreta ergreifen. Bild: GABOT.

Rosengärtner und -exporteure wurden jetzt bei einem virtuellen Treffen aufgefordert, Maßnahmen zur Abschwächung der False Coddling Moth (FCM) zu ergreifen, um den lukrativen Markt der Europäischen Union (EU) zu erhalten und auszubauen. Im Januar 2018 wurde der Schädling Thaumatotibia leucotreta als regulierter Quarantäneschädling in der EU aufgeführt. Die Risikobewertung ergab, dass sich der Schädling in EU-Mitgliedstaaten mit wirtschaftlichen Folgen etablieren kann und daher ein Eingreifen erforderlich ist. Das Vorkommen von FCM-Eiern, -Larven und -Adulten in einer Sendung mit Schnittrosen führt zum Abfangen und zur Meldung von Verstößen gegen Kenia, weshalb das Risiko sorgfältig gehandhabt werden muss.

Das Online-Treffen zwischen KEPHIS und wichtigen Interessengruppen, darunter der Kenya Flower Council, das Pest Control Products Board (PCPB) und über 170 Exporteure, wurden gemeinsam Maßnahmen zur Sicherung des Marktes vereinbart.

Zum Abschluss des Treffens forderte KEPHIS-Geschäftsführer Prof. Theophilus Mutui die Teilnehmer auf, die zur Erfüllung der Marktanforderungen erforderlichen Maßnahmen umzusetzen, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass auf dem EU-Markt strenge Maßnahmen für kenianische Schnittblumen eingeführt werden.

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