Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kefen: Das noch unbekannte Erbsengemüse

Kefen sehen Erbsen oder Bohnen nicht unähnlich. Im Gegensatz zu ihren Verwandten sind sie jedoch relativ unbekannt.

Während Erbsen große Körner entwickeln, bleiben die Körner der Kefe winzig klein. Außerdem ist ihre Hülse essbar, da es keine ungenießbare Pergamentschicht auf der Innenseite der Schote hat.

Daher stammt auch der französische Name Pois mange-tout - also "Erbse, die man ganz essen kann". In der Schweiz werden ca. 9 Hektar Kefen angebaut, davon 1,5 Hektaren biologisch. Das gibt etwas mehr als 20 Tonnen Kefen pro Jahr. Die Hauptsaison dauert ungefähr von Juli bis August.

Die Kefe gehört zu den Erbsengemüsen und wird auch Zuckererbse oder Kaiserschote genannt. Die Zubereitung der Kefe ist relativ einfach. Manche Schoten haben einen Faden an der Hülle, welchen man wegziehen kann. Sie sind sehr reich an Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem besitzen sie einen hohen Anteil an Magnesium, Eisen und Zink.

Kefen werden am besten frisch verarbeitet, da sich der Zuckergehalt schon nach wenigen Tagen in Stärke umwandeln kann und die Schoten so mehlig und bitter schmecken. (Quelle: lid.ch)

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