Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kaufland: Startet Kräuteranbau in Berliner Filialen

Kaufland baut gemeinsam mit dem Farmingnetzwerk Infarm Kräuter in eigenen Filialen an. Die Infarm-Gewächshäuser befinden sich direkt in der Obst- und Gemüseabteilung.

Kunden können den Pflanzen beim Wachsen zusehen, denn die Infarm-Gewächshäuser befinden sich direkt in der Obst- und Gemüseabteilung. Bild: Infarm.

Gemeinsam mit dem Farmingnetzwerk Infarm baut Kaufland nun auch in Berlin Kräuter direkt in eigenen Filialen an. Dafür wurden in den vergangenen Wochen an den Standorten in Heinersdorf (Romain-Rolland-Straße), Mitte (Karl-Liebknecht-Straße) und Biesdorf (Weißenhöher Straße) sowie in Dallgow-Döberitz (HavelPark) Gewächshäuser errichtet. Das Infarm-Sortiment umfasst zunächst glatte Petersilie, griechischen Basilikum, Minze und Bergkoriander.

Bereits seit Juli arbeiten Kaufland und Infarm zusammen. Den Auftakt der Kooperation machte die Filiale in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Nun folgen die nächsten Standorte, darunter vier im Raum Berlin. Geplant ist zudem die Belieferung von über 200 Kaufland-Filialen mit frischen Kräutern, in erster Linie ermöglicht durch Infarms Anbau-Zentren in Berlin. Infarm zählt zu den größten Urban-Farming-Netzwerken der Welt.

Kunden können den Pflanzen beim Wachsen zusehen, denn die Infarm-Gewächshäuser befinden sich direkt in der Obst- und Gemüseabteilung. Etwa drei Wochen nach Installation der Stationen erntet das Infarm-Team zweimal pro Woche. Die Kräuter behalten nach der Ernte ihre Wurzeln und bleiben so länger frisch.

Der Anbau direkt in den Filialen bedeutet 90% weniger Transportwege. Das Anbausystem kommt ohne Erde aus und spart 95% Wasser im Vergleich zum herkömmlichen Anbau. Auf den Einsatz von chemischen Pestiziden wird komplett verzichtet, auf Dünger bis zu 75%. Die Kräuter wachsen in einer kontrollierten Umgebung unter idealen Bedingungen. Das Gewächshaus ist mit Infarms zentraler cloud-basierter Anbauplattform verbunden, die laufend dazulernt, sich automatisch anpasst und so die Anbaubedingungen immer wieder optimiert. (Kaufland)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.