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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kaufland: Schreitet bei Zertifizierung von Obst und Gemüse voran
Die Länder zählen zu den wichtigsten Beschaffungsländern von Kaufland und wurden auf Basis des WWF Water Risk Filters ermittelt.
„Als Lebensmittelhändler bieten wir auch Produkte an, die im Anbau sehr wasserintensiv sind. Wasser ist eine kostbare Ressource, mit der wir im Sinne der zukünftigen Generationen sparsam umgehen müssen. Wir haben daher eine besondere Verantwortung, der wir unter anderem mit unseren neu gesteckten Zielen im Obst- und Gemüsebereich gerecht werden“, sagt Stefan Lukes, Geschäftsführer Einkauf Obst und Gemüse bei Kaufland.
Seit vergangenem Jahr ist Kaufland Mitglied in der Alliance for Water Stewardship (AWS), einem Zusammenschluss aus Unternehmen, NGOs und dem öffentlichen Sektor, der sich für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Wasserressourcen einsetzt. Die AWS hat einen weltweit gültigen Standard geschaffen, um den Umgang mit Wasser anhand sozialer, umweltbezogener und ökonomischer Kriterien voranzutreiben. Im Impact Accelerator der AWS, einem Ansatz zum kollaborativen Wassermanagement, arbeitet Kaufland gemeinsam mit der AWS und anderen AWS-Mitgliedern daran, Produzenten aus Regionen mit hohem Wasserrisiko Wissen, Fähigkeiten und ein Netzwerk an die Hand zu geben, um einen verantwortungsvolleren Umgang mit Wasser umzusetzen. Auf diese Weise lernen die Produzenten, ihren Wassereinsatz und das Wassereinzugsgebiet, in dem sie agieren, besser zu verstehen und gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltigere Nutzung zu arbeiten. Im nächsten Schritt können die Produzenten dann zertifiziert werden.
Einen ersten Erfolg kann Kaufland hier bereits verzeichnen: Alle spanischen Erdbeeren sind für die anstehende Erdbeersaison nach dem Standard der AWS oder Global G.A.P SPRING zertifiziert. Diese Erfahrungen werden nun auf Lieferanten in anderen Ländern ausgeweitet.

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