Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kaufland: In die Tüte statt in die Tonne

Kaufland führt ab diesem Mai bundesweit in allen Filialen die sogenannte Rettertüte ein.

Die Rettertüten werden prall gefüllt mit bis zu fünf Kilo an Obst und Gemüse und sind für jeweils drei Euro erhältlich. Bild: Kaufland.

Darin befinden sich beispielsweise Äpfel, Bananen, Möhren oder andere Obst- und Gemüseartikel, bei denen die Verpackung beschädigt wurde oder die am Vortag übriggeblieben sind.

Lebensmittel gehören auf den Teller! Das ist seit Jahren unser oberster Grundsatz, und gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir dafür sorgen, dass Lebensmittel gegessen und nicht weggeworfen werden. Mit der Einführung der Rettertüten ist das jetzt leichter denn je: Einfach eine Tüte mit leckerem Obst und Gemüse beim Einkauf mitnehmen – Lebensmittel retten und dabei auch noch Geld sparen. Damit haben wir jetzt eine weitere Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung bei uns in der Filiale umgesetzt“, sagt Ines Rottwilm, Leiterin Nachhaltigkeit bei Kaufland.

Das Prinzip der Rettertüten ist so simpel wie genial. Obst und Gemüse werden bei Kaufland immer tagesfrisch abverkauft. Sollte am Ende des Tages äußerlich nicht ganz perfektes, aber einwandfrei genießbares Obst und Gemüse übrig sein, dann wandert dieses in die Rettertüte. Dazu gehören beispielsweise Produkte, bei denen die Verpackung etwas beschädigt ist oder Produkte, die einfach übrig geblieben sind. Die Rettertüten sind dann prall gefüllt mit bis zu 5 kg an Obst und Gemüse und für jeweils drei Euro erhältlich. Damit die Rettertüten auch einfach zu erkennen sind, werden sie in den Kaufland-Filialen prominent in der Obst- und Gemüseabteilung auf den „Ich bin noch gut“-Ständern platziert.

Kaufland will die anfallenden Lebensmittelabfälle im eigenen Geschäftsbereich bis 2030 um 50% im Vergleich zu 2018 reduzieren. Dafür arbeiten Fachbereiche wie Einkauf, Logistik und die Filialteams Hand in Hand und setzen seit vielen Jahren verschiedenste Maßnahmen um. Diese reichen von der bedarfsorientierten Bestellung von Waren über Transportinnovationen wie der stabilen Kaufland Klapp-Palette, durch die weniger Waren zu Bruch gehen, bis hin zur Abgabe von Lebensmitteln an die Tafeln.

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