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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kaufland: Bekennt sich zu Tarifbindung und Mitbestimmung
„Kaufland steht zum Tarifvertrag des Einzelhandels und wird das auch in Zukunft tun“, so Ralf Imhof, Geschäftsleitungsvorsitzender Kaufland Deutschland. Außerdem bekennt sich das Unternehmen zu den Betriebsratsstrukturen von Real und möchte diese in die bestehenden Strukturen übernehmen, um eine konstruktive Zusammenarbeit weiterhin gewährleisten zu können. Die geplante Übernahme von Real-Filialen durch Kaufland steht derzeit aber noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Nach einer entsprechenden Freigabe möchte das Unternehmen jeden der mehr als 12.000 Beschäftigten übernehmen. Der Übergang soll für alle nahtlos, das heißt ohne Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses geschehen.
„Unsere Mitarbeiter tragen maßgeblich zu unserem Erfolg als Handelsunternehmen bei", so Imhof. „Deshalb stehen wir selbstverständlich zu unserer Verantwortung und unseren Verpflichtungen als Tarifpartner.“ Das Unternehmen arbeitet aktuell mit über 500 Betriebsratsgremien vertrauensvoll zusammen. Seit Jahren bekennt sich die Schwarz Gruppe, zu der Kaufland gehört, zur Sozialpartnerschaft. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie machte sich die Gruppe für die fristgerechte Umsetzung der Tariferhöhungen im Einzelhandel stark. Durch überdurchschnittliche Vergütungen in Einstiegsprogrammen wie Ausbildung, Abiturientenprogramm und Bachelor-Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg setzt das Unternehmen hohe Standards für eine faire Entlohnung in der Branche. Auch der firmeninterne Mindestlohn liegt mit aktuell elf Euro deutlich über den gesetzlichen Vorgaben. (Kaufland)

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