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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kassengesetz: Handel braucht Planungssicherheit
Das Ende vergangenen Jahres beschlossene Kassengesetz verpflichtet die Einzelhändler dazu, bis Ende 2019 auf manipulationssichere Registrierkassen umzurüsten. Bisher allerdings gibt es noch keine Vorgaben, welche technischen Standards die Kassen dann erfüllen sollen. Für die Einzelhändler führt dies womöglich dazu, dass sie erst 2019 die erforderliche Technologie kaufen können, dann aber unter zeitlichem Höchstdruck agieren müssen. Darüber hinaus sind Unternehmen, bei denen im Jahr 2018 oder 2019 Kasseninvestitionen anstehen, mit großen Unsicherheiten konfrontiert. Denn diese müssen dann womöglich Kassentechnologie kaufen, bei der klar ist, dass sie kurze Zeit später veraltet ist und teuer aufgerüstet werden muss. „Die Bundesregierung muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Manipulationsschutztechnologie zeitnah entwickelt und am Markt verfügbar ist“, so HDE-Steuerexperte Jochen Bohne.
Außerdem brauchen die Händler Planungssicherheit bei den Ausnahmeregelungen. Denn die Unternehmen müssen rechtzeitig wissen, ob sie die neuen Vorgaben in vollem Umfang zu erfüllen haben oder mit Erleichterungsbewilligungen durch die Finanzverwaltung rechnen können. „Wenn die Planungssicherheit nicht zeitnah gewährleistet werden kann, dann muss der Starttermin für die neuen Kassenregelungen notfalls eben verschoben werden“, so Bohne weiter. Derzeit ist hier der 1. Januar 2020 vorgesehen. (PdH)

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