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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kassenbon-Pflicht: Bioläden setzen auf nachhaltige Lösung
Seit dem 1. Januar 2020 gilt: Kassenbon-Pflicht für jeden Einkauf. Aus Sicht des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., der sich intensiv für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften einsetzt, ist die Einführung einer Kassenbon-Pflicht kontraproduktiv.
"Die Pflicht jeden Beleg auszudrucken, stellt eine zusätzliche und unnötige Umweltbelastung dar und widerspricht den Nachhaltigkeitsprinzipien. Für die Bioläden bedeutet auch die kommunikative Vermittlung einer solchen Vorschrift an die Kundschaft eine erhebliche Belastung", Kathrin Jäckel, BNN-Geschäftsführerin Kommunikation und Markt.
Nach dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen müssen Einzelhändlerinnen und -händler seit Jahresbeginn bei jedem Verkauf einen Beleg drucken – ob die Kundinnen und Kunden es wollen oder nicht. Das soll Steuerhinterziehung bekämpfen. Das Ziel an sich mag sinnvoll sein, das Mittel dazu ist mehr als fragwürdig, denn es ist zu erwarten, dass durch die neue Verordnung der Papierverbrauch signifikant steigen wird.
Gerade den Kundinnen und Kunden des Biofachhandels ist es besonders wichtig, ihren Alltag nachhaltig zu gestalten und das stellt die neue Verordnung infrage. Viele Mitglieder des BNN haben bereits vor der Gesetzesänderung auf den so genannten Ökobon umgestellt. Der Ökobon kommt ohne chemische Zusatzstoffe aus und besteht aus umweltfreundlich hergestelltem Papier aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
"Der nachhaltige Umgang mit endlichen Ressourcen liegt unseren Mitgliedern am Herzen. Die Umstellung auf den Ökobon ist die nachhaltigste Lösung für die Umsetzung dieser Verordnung. Zudem bietet der Biofachhandel durch den Ökobon seinen Kund*innen auch einen echten Gesundheitsvorteil", ergänzt Elke Röder, BNN-Geschäftsführerin Politik und Grundsatzfragen.
Im Gegensatz zu konventionellen, Bisphenol-haltigen Bons darf der Ökobon mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Zudem kann dieser im Altpapier statt mit dem Restmüll entsorgt werden. (BNN)

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