Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kartoffelverbände: Ziehen positives Fazit der PotatoEurope 2022

Kartoffelbranche demonstriert Leistungsfähigkeit bei der PotatoEurope 2022.

PotatoEurope bietet als Leitmesse der Kartoffelbranche den idealen Rahmen für Gespräche zur schwierigen Situation an den europäischen Kartoffelmärkten. Bild: PotatoEurope.

Als zentraler Ansprechpartner der deutschen Kartoffelbranche präsentieren sich die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) und der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) einem sachkundigen Fachpublikum auf der PotatoEurope 2022 in Bockerode. Der Gemeinschaftsstand beider Verbände auf der internationalen Leitmesse für Kartoffelprofis ist mittlerweile eine Tradition. Die Bilanz nach dem Eröffnungsrundgang fällt positiv aus.

„Deutschland ist der größte Kartoffelproduzent der Europäischen Union. Viele unserer landwirtschaftlichen Unternehmen haben den Kartoffelanbau als bedeutendes Standbein ihres Betriebes. Unsere Branche sieht sich großen Herausforderungen gegenüber, zu deren Lösung die Fachmesse über innovative technische Entwicklungen beiträgt. Die dynamische Entwicklung der Branche ist in Bockerode greifbar zu erleben. “, so Olaf Feuerborn, Vorstandsvorsitzender der UNIKA.

Thomas Herkenrath, Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes, führt fort: „Wir sehen hier auf der Messe viele wichtige Ansätze für die Kartoffelproduktion in den nächsten Jahren. Für uns ist es wichtig, dass alle Beteiligten an der Kartoffelwertschöpfungskette eng miteinander agieren. Nur wenn wir gemeinsam sinnvolle Lösungen erarbeiten, können wir dauerhaft und nachhaltig den gesellschaftlichen Versorgungsauftrag erfüllen.“

Beide Vorsitzenden betonen weiterhin, dass die PotatoEurope als Leitmesse der Kartoffelbranche den idealen Rahmen für Gespräche zur schwierigen Situation an den europäischen Kartoffelmärkten bietet. Die Gelegenheit zum fachlichen Austausch nutzen die Messebesucher umfassend.

Ein Hauptthema auf dem Gemeinschaftsstand der Kartoffelwirtschaft ist, wie die Kartoffelbranche mit den neuen Rahmenbedingungen durch Klimawandel und veränderten Verbraucherverhalten zukunftsfähig bleiben kann.

Hierzu müssen Akteure wie der Lebensmitteleinzelhandel, die Industrie und auch die Verbraucher mit ins Boot geholt werden. Eine faire Lastenteilung ist Grundlage aller Lösungsansätze, denn die Konsumenten sind spürbar preissensibler geworden und Premium- und Bioware wird weniger stark nachgefragt.

Mit der Besucherfrequenz zeigt sich auch der UNIKA/DKHV-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz zufrieden. „Der Gemeinschaftsstand der Kartoffelwirtschaft bildete in den Messetagen einen attraktiven Anziehungspunkt für unsere Mitglieder, Fachbesucher sowie viele Vertreter aus Politik und Behörden.“

Feuerborn und Herkenrath unterstrichen, dass die von der PotatoEurope ausgehenden Impulse für die Zukunft der Kartoffelproduktion am Standort Deutschland entscheidend seien. Das Knowhow bei Züchtern, Anbauern, Landtechnikern, Lagerhausbetreibern, Abpackern und Verarbeitern sei gegeben. Jetzt liege es an der Politik, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Kartoffel nicht den Wettbewerb mit anderen Ackerkulturen verliert, so die Vorsitzenden von UNIKA und DKHV abschließend. (UNIKA)

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