Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kartoffelproduktion: Kosten steigen weiter

In Kürze stehen die Vertragsverhandlungen zwischen Erzeugern und Abnehmern von Kartoffeln für die Saison 2012 an. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) und fordert, dass die Verhandlungen die Wirtschaftlichkeit des Vertragsanbaus sichern müssen.

In Kürze stehen die Vertragsverhandlungen zwischen Erzeugern und Abnehmern von Kartoffeln für die Saison 2012 an. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) und fordert, dass die Verhandlungen die Wirtschaftlichkeit des Vertragsanbaus sichern müssen. Der weit aus größte Teil der Veredelungskartoffeln stamme aus einer Produktion, die zuvor vertraglich vereinbart wurde. Das derzeit äußerst niedrige Preisniveau für Veredelungskartoffeln am freien Markt spiegele jedoch in keiner Weise wider, welche Kosten die Landwirte in der Kartoffelproduktion zu bewältigen haben. Zudem dürfe das Anbaurisiko von Veredelungskartoffeln nicht einseitig zu Lasten der Landwirte gehen, fordert der DBV.

Nach Einschätzung des DBV unterliegt die Kartoffelerzeugung in Deutschland derzeit einem heftigem Strukturwandel, infolgedessen die Anzahl der Erzeugerbetriebe stark abnimmt und die Kartoffelanbaufläche je Betrieb deutlich steigt. Trotzdem sehen die Experten des DBV und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erzeugergemeinschaft den vertragsgebundenen Anbau von Veredelungskartoffeln für die Industrie keineswegs gesichert. Niedrige Preise und der Anbau alternativer Ackerbaukulturen könnten dazu führen, dass sich noch mehr Erzeuger vom Vertragsanbau mit Kartoffeln verabschieden.

Die DBV appelliert daher an die Vertragspartner, bei den Vertragsverhandlungen für den Anbau von Veredlungskartoffeln 2012 die Nachhaltigkeit der Erzeugung zu berücksichtigen und somit die Rohstoffbasis der verarbeitenden Industrie langfristig zu sichern. (Quelle: DBV)

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