Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kartoffeln: Allrounder in der Küche

Kartoffelstock, Pommes frites, Rösti oder Gschwelti: Das sind nur einige Gerichte, die man aus Kartoffeln zubereiten kann. Kaum ein Nahrungsmittel ist so vielseitig verwendbar in der Küche wie die Kartoffel.

Sind in der Küche wahre Multitalente: Kartoffeln. Bild: lid.

Sie haben klingende Namen wie Agata, Jelly, Laura oder Victoria: Die Rede ist von Kartoffeln. Rund 30 verschiedene Sorten werden in der Schweiz angebaut. Man unterscheidet zwischen mehligkochenden Sorten, die sich etwa für Gnocchi eignen, und festkochenden Sorten, die beispielsweise ideal sind für die Zubereitung von Kartoffelsalat. Daneben gibt es noch eine Linie, die für den Hochtemperaturbereich geeignet ist.

Nicht nur die Sortenvielfalt ist groß, sondern ebenso die Verwendungsmöglichkeiten. Salzkartoffeln, Kartoffelstock, Pommes frites, Rösti und Gschwelti sind nur einige der Gerichte, welche man aus Kartoffeln zubereiten kann. Deshalb verwundert es wenig, dass Kartoffeln eines der wichtigsten Nahrungsmittel sind. Rund 42 kg isst jeder Schweizer und jede Schweizerin pro Jahr. Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Konsum bei Äpfeln beträgt rund 15 kg, bei Rüebli sind es 9 kg.

Gesunde Knollen

Kartoffeln sind wahre Power-Knollen. Sie enthalten viele lebenswichtige Inhaltsstoffe. Dazu gehören etwa Mineralstoffe wie Natrium, Calcium oder Kalium. Daneben liefern Kartoffeln Vitamin C und Vitamin B. Mit etwa 70 kcal pro 100 g hat die Kartoffel rund fünfmal weniger Kalorien als Reis oder Nudeln. Fettfrei zubereitet, sind Kartoffeln ein richtiger Schlankmacher, enthalten sie doch rund 80% Wasser.

Spanische und englische Seefahrer brachten die Kartoffel im 16. Jahrhundert von Peru nach Europa. Zunächst wurde die Kartoffelpflanze lediglich wegen ihrer Blüten geschätzt. Die Küche erobert haben Kartoffeln erst Ende des 18. Jahrhunderts infolge einer Hungersnot.

Weniger Produzenten

Der Kartoffel-Anbau in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute produzieren noch rund 4.500 Bauern Kartoffeln, 10 Mal weniger als noch vor 40 Jahren. Im Gegenzug ist Kartoffel-Fläche, welche jeder Bauer bewirtschaftet, stark gestiegen. Grosse Ertragsschwankungen sind bei Kartoffeln normal. Nach zwei schwachen Jahren rechnen die Produzenten heuer mit einer durchschnittlichen bis guten Ernte. (lid.ch)

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