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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kartoffelanbau: Deutschland bleibt Nummer 1
Für den Kartoffelanbau war die Ernte 2019, wie auch die des Vorjahres, von extremer Trockenheit geprägt. Die Daten des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen: Zwar lag der Durchschnittsertrag 2019 im Bundesgebiet mit 390 Dezitonnen Kartoffeln pro Hektar etwa 10% über dem des Vorjahres, dennoch war er der zweitniedrigste Ertrag seit 2013.
Trotz witterungsbedingter Schwierigkeiten konnten die Ernten den inländischen Bedarf decken und Deutschland bleibt der mengenmäßig größte Kartoffelerzeuger in der EU.
Kartoffeln werden auf gut 2% der Gesamtackerflächen in Deutschland angebaut. Die wichtigsten Anbauregionen liegen in Niedersachsen mit einem Flächenanteil von rund 44%, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen mit je etwa 15%. Gemeinsam ernteten alle deutschen Kartoffelerzeuger im Jahr 2019 auf 271.600 Hektar rund 10,6 Mio. Tonnen Kartoffeln.
Anteil an Kartoffelerzeugnissen steigt
Im Wirtschaftsjahr 2018/19 verbrauchte jeder Bundesbürger 55,4 kg Kartoffeln, davon 36 kg in Form von Kartoffelerzeugnissen wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips. Damit ging zwar der Verbrauch insgesamt zurück, der Anteil an Kartoffelerzeugnissen stieg jedoch erneut an. Laut Deutschem Tiefkühlinstitut e.V. entfielen davon allein gut 455.000 Tonnen auf Tiefkühl-Kartoffelerzeugnisse, mit rund 73% Tiefkühl-Pommes frites und 27% weitere Kartoffelprodukte wie Kroketten oder Herzoginnenkartoffeln.
Ausblick
Die weltweiten Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die derzeitige Coronapandemie treffen Kartoffelbauern und die kartoffelverarbeitende Industrie besonders und werden sich auf den Absatz auswirken.
Mehr Informationen unter www.ble.de/kartoffeln (BLE)

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