Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kamp-Lintfort: Robinie ist Baum des Jahres 2020

55 Robinien sind auf dem Gelände der Landesgartenschau Kamp-Lintfort gepflanzt worden.

Zu finden ist die Baumart auf der Landesgartenschau an den Gelenkplätzen im Zechenpark. Bild: Nina Meise, Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH.

Seit 300 Jahren gibt es die Robinie, die ursprünglich aus Nordamerika stammt, nun schon in Deutschland. Dennoch gilt sie immer noch als Neuheit. Nun wurde die Baumart als Baum des Jahres gekürt. Auch auf der Landesgartenschau ist der Baum zu finden.

Eine Anzahl von cImker sind besondere Fans der Robinie, denn die Blüten des Baumes geben reichlich Nektar ab“, weiß Kirsten Holsteg, Landschaftsarchitektin und im Gartenschauteam zuständig für die Pflege der Bäume.

Die Robinie kommt gerade mit städtischen Klimabedingungen und schwierigen Bodenverhältnissen, wie denen auf einem ehemaligen Bergwerksgelände, gut zurecht. „Die Baumart zählt zu den wertvollsten Insektenpflanzen in Europa“, so Holsteg.

Zu finden ist die Baumart auf der Landesgartenschau an den Gelenkplätzen im Zechenpark. Dort steht sie zurzeit satt grün am Rand der Sparkassenpromenade im Bereich der nördlichen Ausstellerachse und hinter dem Gärtnermarkt und der Blumenhalle im südlichen Teil des Areals. „Dort, wo sich die Robinie einmal angesiedelt hat, ist sie sehr widerstandfähig“, erklärt Holsteg. Dies liegt an den sogenannten Knöllchen-Bakterien, die an der Wurzel des Baumes leben, den Luftstickstoff fixieren und diesen im Boden anreichern.

Die Robinie verträgt Hitze und Trockenheit sehr gut. „Sie ist äußerst wärmeliebend und stellt an den Boden kaum Ansprüche. Sie eignet sich bestens für diesen Standort“, erklärt die Landschaftsarchitektin. (Kamp-Lintfort)

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