Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kamp-Lintfort: Landesgartenschau verlängert

In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und der Stadt Kamp-Lintfort wurde die Gartenschau Kamp-Lintfort bis zum 25. Oktober 2020 verlängert.

Wahrzeichen der LandesgartenschauKamp-Lintfort:Die Fördertürme der ehemaligen Zeche Friedrich-Heinrich. Bild: Lea Mispelkamp, Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH.

„Wir wollen unseren Gästen auch während der Herbstferien noch Zeit geben, unsere schöne Landesgartenschau zu besuchen“, erklärt Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Gartenschaugesellschaft und Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort.

Seit heute stehe die Entscheidung, die in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und der Stadt Kamp-Lintfort getroffen wurde, fest, die Gartenschau bis zum 25. Oktober 2020 zu verlängern.„Nun können wir in die weitere Planung für die zusätzlichen zwei Wochen Ausstellungszeit einsteigen“, sagt Gartenschaugeschäftsführer Martin Notthoff im Hinblick auf ergänzende Veranstaltungen und Erweiterungen in der Pflanzplanung.

Dies sei natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden. Den Pflanz- und Pflegeaufwand beziffert die Gartenschaugesellschaft mit 80.000 bis 100.000 Euro. Die zusätzlichen Kosten für Personal und den Geschäftsaufwand werden auf 20.000 Euro geschätzt, der Aufwand für Kasse und Security mit insgesamt 50.000 Euro. Die Gartenschau gGmbH erwartet ein zusätzliches Besucheraufkommen von 25.000 bis 30.000 Gästen im zweiwöchigen Verlängerungszeitraum.

Besonders für die Dauerkartenbesitzer lohne sich diese Verlängerung, so Notthoff. Durch die verspätete Öffnung des Geländes (5. Mai statt 17. April), bedingt durch die Corona-Pandemie, können so die fehlenden Wochen nachgeholt werden. „Nun können wir unseren Besucherinnen und Besuchern sogar noch die Schönheit des Herbstzaubers am Niederrhein, in unserem Zechenpark und im Kamper Gartenreich, präsentieren“, zeigt sich der Bürgermeister erfreut. (Landesgartenschau Kamp-Lintfort)

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