- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Kamp-Lintfort: Ein buntes Meer aus Blume...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kamp-Lintfort: Ein buntes Meer aus Blumen
Salbei, Schafgarbe, Pippau, Margeriten und die Rote Lichtnelke stehen unter anderem zurzeit in voller Blüte zwischen dem Großen Fritz und der Großen Goorley. Die Wildblumenwiese auf der Landesgartenschau Kamp-Lintfort soll dazu beitragen, die heimische Insekten- und Pflanzenvielfalt zu erhalten.
Auf insgesamt zweieinhalb Hektar Fläche blühen momentan Wildblumen in allen möglichen Farben. „Wir haben hier regionales Saatgut verwendet, um die heimische Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten“, erklärt Kirsten Holsteg, Landschaftsarchitektin und im Landesgartenschau-Team zuständig für die Pflege der Blumenwiesen. Im Gegensatz zum Blumenrasen, auf dem momentan unter anderem der Wiesen-Salbei seine leuchtend lila Blüte präsentiert, und der mehrmals jährlich gemäht werden kann, achtet Holsteg darauf, dass die Blumenwiese nur zwei bis drei Mal im Jahr gekürzt wird. „Die Blumenwiese darf auch nicht betreten werden. Sie ist wichtig für die Insekten und die ganze Biodiversität. Hasen suchen zum Beispiel Schutz in den blühenden Feldern“, erklärt die Landschaftsarchitektin.
Ein hoher pH-Wert sowie der niedrige Stickstoffanteil im Boden des Zechenparks bilden ideale Voraussetzungen für das Wachsen der Blumen, auch in den kommenden Jahren. Ein weiterer Beitrag für das nachhaltige Gedeihen der Pflanzen leisten auch die ausgesäten Gräser, wie das Rote Straußgras, das Ruchgras oder der Horst Rotschwingel. „Wir haben darauf geachtet, schwachwüchsige Gräser, gemeinsam mit den Blumen zu säen, damit sie die Blumen nicht dominieren“, so Holsteg. Die momentan herrschende Trockenheit begünstige außerdem das Wachsen, denn die Pflanzen benötigen nur wenig Wasser. „Deswegen haben wir uns bei der Auswahl bewusst am der Lebensgemeinschaft Halbtrockenrasen orientiert. Außerdem ist diese artenreich, denn dort blühen die Blumen in fast allen Farben des Regenbogens“, schwärmt Kirsten Holsteg. (Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.