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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
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Kamp-Lintfort: Das Blühwunder Ziersalbei
Von hellrosa bis tiefviolett harmoniert der Ziersalbei mit weiteren blühenden Schönheiten, wie Eisenkraut, Löwenmäulchen oder Dahlien. Mit der richtigen Pflege blüht er weit in den Herbst hinein.
„Ziersalbei ist eine pflegeleichte Gartenpflanze, die in jedem Blumenbeet mit ihrer Farbintensität und exklusiven Blüte besticht“, beschreibt Magdalene Winkelhorst, im Gartenschau-Team unter anderem zuständig für die Betreuung der Staudenbeete im Zechenpark, die Pflanze.
Insgesamt 12 Sorten, von Blüten in weiß und hellrosa über blau und rot bis hin zu tiefviolett, blühen im Zechenpark. Durch seinen Variantenreichtum sorgt er in jedem Blumenbeet für entsprechende Farbakzente und harmoniert besonders mit gelb blühenden Beetpflanzen, wie Löwenmäulchen oder Dahlien. „In den Beeten auf dem Gartenschaugelände dient der Salbei entweder als Strukturpflanze oder als Begleiter zu den Gräsern“, erklärt Winkelhorst.
Mit Wuchshöhen von circa 40 bis 80 Zentimetern ist für jedes Blumenarrangement - ob großes oder kleines Beet, ob kombiniert mit hohen oder niedrigen Pflanzen - etwas dabei. „Besonders ist der hochwachsende Amistad, bei uns auf dem Gelenkplatz im Norden des Zechenparks“, so die Pflanzenexpertin. Ein echter Hingucker ist auch der Blutsalbei. Feuerrot blüht er auf dem Quartiersplatz, genauso wie der Mehlsalbei, mit blauen und weißen Blüten.
Auch für Insekten hat der Ziersalbei einen besonderen Nutzen: Nicht nur Bienen, sondern auch Hummeln und Schmetterlinge mögen den Nektar, den der Ziersalbei durch seine zahlreichen Blüten reichlich spendet.
Um das Wachstum anzuregen und die Blütezeit zu verlängern, weiß die Landschaftsarchitektin noch einen Pflegehinweis: „Verblühte Blütenstände sollten schnellstmöglich entfernt werden, damit neue Triebe nachwachsen und anschließend wieder blühen können.“ Dafür reiche ein Ausbrechen der Triebe völlig aus, ein Schneiden sei nicht notwendig. Mit dieser Pflege blüht der Ziersalbei an einem vollsonnigen Standort und durchlässigen Boden bis weit in den Spätsommer hinein. (Landesgartenschau Kamp-Lintfort)

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