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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kamp-Lintfort: Baumpatenschaft für Mehlbeere
Am 17. August besuchte Johannes Remmel, NRW-Umweltminister a.D., die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Er übernahm eine Baumpatenschaft für eine Schwedische Mehlbeere auf dem Weg hoch zum Kleinen Fritz.
Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort ist nicht die Erste, die der ehemalige Umweltminister des Landes NRW besucht. 2017 in Bad Lippspringe und 2014 in Zülpich eröffnete der damalige Umweltminister die beiden Gartenschauen. „Insgesamt ist dies mein fünfter Besuch auf einer Gartenschau. Ich freue mich hier zu sein. Das Konzept aus Kamp-Lintfort kenne ich noch aus der Bewerbungsphase und bin deswegen nun gespannt, was hier geschaffen wurde“, sagt Remmel.
Während der Besichtigung des Geländes von der Aussichtsplattform des Förderturms Schacht 1 interessiert sich der Sprecher für Europapolitik und Stadtentwicklung der Landtagsfraktionder Grünen besonders für die Nachnutzung des Geländes. „Die Idee, die Gartenschau als Stadtentwicklungsprojekt zu nutzen, hat mittlerweile schon lange Tradition. Hier ein neues Stadtquartier im Grünen zu schaffen, ist eine attraktive Neunutzung einer ehemaligen Industriebrache.Das kann sich als Glücksfall für die Stadtentwicklung erweisen“, so der Grünen-Politiker.
Während des Rundgangs durch die Themengärten weckten vor allem die Staudenbepflanzungen und die verschiedenen Baumsorten des Baumschulbeitrages das Interesse des ehemaligen Ministers. „Hierbei liegt uns die automatische Bewässerung der Gehölze und Stauden am Herzen“, erklärt Karl Jänicke, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege Nordrhein-Westfalen e.V.„Diese Art der Bewässerung verbraucht weniger Wasser, da sie gezielt einsetzbar ist“, ergänzt Benjamin Küsters, Präsidiumsmitglied des Verband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V.
Die Schwedische Mehlbeere, für die der Minister a.D. am Ende seines Besuchs eine Patenschaft übernimmt, zeichnet sich durch ihre Standortanpassungsfähigkeit aus. „Wir haben uns hier auf dem Areal für Baumarten entschieden, die sich gut an die sich ändernden klimatischen Bedingungen anpassen können“, erklärt Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH. (Kamp-Lintfort)

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