Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kärcher: Kräftige Investitionen

Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher investiert weiter kräftig in seine deutschen Standorte.

Im Logistikzentrum Obersontheim wird das Hochregallager für 15 Millionen Euro erweitert, im Bild das bestehende. Bild: Kärcher.

Insgesamt fließen 60 Mio. Euro in die Erweiterung des Logistikzentrums und in den Ausbau des Werks Bühlertal am Standort Obersontheim, im Main-Tauber-Kreis entsteht ein neues, zentrales Service Center. „Diese Investitionen tragen maßgeblich zur Stärkung der regionalen Strukturen und zur Zukunftsfähigkeit unserer deutschen Standorte bei. Sie geben unseren Mitarbeitern in Obersontheim und im Main-Tauber-Kreis eine klare Zukunftsperspektive“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG.

Erweiterung Logistikzentrum Obersontheim

Ab Oktober werden im Logistikzentrum im Kreis Schwäbisch Hall für 15 Mio. Euro das Hochregallager erweitert und die bestehenden Lagerkapazitäten verdreifacht, was einen noch schnelleren Warenverkehr sicherstellen wird. Aus dem Lager werden jährlich bis zu 78.000 verschiedene Teile und Zubehöre in die ganze Welt verschickt und weitere globale Logistikleistungen gesteuert. Der Erweiterungsbau soll im Herbst 2022 in Betrieb genommen werden.

Ausbau Werk Bühlertal

Im Werk Bühlertal investiert Kärcher 14 Mio. Euro in ein neues Hochregallager, in dem Produktionsmaterial für Hochdruck- und Dampfreiniger gelagert werden soll. Darüber hinaus fließen weitere 13 Mio. Euro in die Modernisierung der Fertigung dieser Produktkategorien. Das Werk Bühlertal ist der weltweit größte und modernste Produktionsstandort von Kärcher. Zuletzt hatte Kärcher hier 14 Mio. Euro in die Digitalisierung, Automatisierung und einen Hallenneubau investiert.

Neubau Service Center Ahorn

Eine weitere Großinvestition tätigt das Winnender Familienunternehmen im Main-Tauber-Kreis. Auf einer Fläche von 54.000 Quadratmetern entsteht in der Gemeinde Ahorn im Ortsteil Buch ein neues zentrales Service Center. 18 Mio. Euro kostet der Neubau, mit dem die Kapazitäten im Vergleich zum alten Standort in Gissigheim deutlich erweitert werden. Darüber hinaus verfügt der Standort über zusätzliche Bauabschnitte, die eine erneute Vergrößerung in der Zukunft ermöglichen. Die Mitarbeiter im neuen Service Center sind für die Wartung und Reparatur von Produkten aus zehn europäischen Ländern zuständig. Dabei setzt Kärcher künftig auf modernste IT-Strukturen, welche die Durchlaufzeiten für Reparaturen und den Verwaltungsaufwand in erheblichem Maße reduzieren. Außerdem werden sämtliche Teilbereiche des neuen Service Centers in Ahorn neu und auf Grundlage moderner Standards geplant – vom Wareneingang über die Lagerhaltung und Reparaturen bis hin zum Versand.(Kärcher)

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