Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kärcher: 1,75 Milliarden zur Halbzeit

Kärcher erreicht zur Jahreshalbzeit 1,75 Mrd. Euro Umsatz und stellt eine komplett überarbeitete Produktpalette seiner Hochdruckreiniger für professionelle Anwender vor.

Bei den neuen Heißwasser-Hochdruckreinigern der Mittel- und Superklasse legt Kärcher den Fokus auf Ergonomie und einfache Handhabung. Bild: Kärcher.

Kärcher blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück und startet optimistisch in die zweite Jahreshälfte: In den ersten sechs Monaten des Jahres erzielte das Familienunternehmen aus Winnenden einen Umsatz von 1,75 Mrd. Euro, was währungsbereinigt einem Wachstum von 4,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Damit übertrifft Kärcher nach einem schwierigen Start in das Jahr 2023 den zur Jahresmitte geplanten Umsatz und baut Marktanteile weiter aus. „Wir freuen uns über die gute Geschäftsentwicklung. Es hat sich gezeigt, dass wir mit unserem breit aufgestellten Geschäftsmodell und taktischem Management schnell auf Veränderungen am Markt reagieren können“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. „Für das zweite Halbjahr erwarten wir weiterhin ein volatiles Marktumfeld, denn die Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Es braucht also hohen Einsatz, innovative Lösungsansätze und Entschlossenheit auf allen Ebenen. Wir sind zuversichtlich, unsere gesteckten Jahresziele zu erreichen.“

Neuen Schub in der zweiten Jahreshälfte soll unter anderem die überarbeitete Produktpalette der Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger für professionelle Anwender bringen, die Kärcher nun sukzessive auf den Märkten weltweit einführen wird. Der Hochdruckreiniger ist das Produkt, das Firmengründer Alfred Kärcher einst entwickelte, das sein Unternehmen zu einem Welterfolg machte und das wie kaum ein anderes der mehr als 3000 Produkte mit dem Unternehmen Kärcher in Verbindung gebracht wird. Vor vier Jahren begann Kärcher erneut, die rund 20 Modelle seines Kernprodukts komplett zu überarbeiten. Dabei flossen auch Anregungen von Kunden ein, wie der Wunsch nach einer Schlauchtrommel, die den Hochdruckschlauch automatisch einzieht, oder neue ergonomische Anpassungen. Vor allem sind die Heißwasser-Hochdruckreiniger nun modular aufgebaut: Dafür wurde eine Plattform entwickelt, vergleichbar mit einem Baukasten, aus dem die meisten Varianten schneller und automatisierter produziert werden können. Die neuen Geräte können zudem noch besser repariert werden. Es ist erst das zweite Mal in der Firmengeschichte, dass diese Produktkategorie umfassend neu aufgelegt wird. Interessant: Das Herzstück der Heißwasser-Hochdruckreiniger, der Brenner, wird hingegen schon seit vielen Jahrzehnten nur wenig verändert – er wurde von Alfred Kärcher entwickelt und sein Wirkungsgrad gilt bis heute als nahezu perfekt.

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