Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

K+S: Unterstützt Welthungerhilfe

K+S hat sich eine neue revolvierende Kreditlinie in Höhe von 400 Mio. Euro zu attraktiven Konditionen gesichert. Diese Kreditlinie enthält erstmals auch eine Komponente, die an die Entwicklung von Nachhaltigkeitskennzahlen gekoppelt ist.

K+S-Unternehmensleitung in Kassel. Bild: K+S.

„Diese Maßnahme unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen für K+S“, sagt der K+S-Finanzvorstand Dr. Christian H. Meyer. Bereits bei der Einführung der neuen Unternehmensstrategie vor rund zwei Jahren hatte K+S betont, dass unternehmerische Entscheidungen im Einklang mit der Klimastrategie stehen müssen. „Wir sehen uns als Vorreiter für umweltschonenden und nachhaltigen Bergbau. Dies soll sich nun auch in unserer Unternehmensfinanzierung widerspiegeln“, so Meyer weiter.

Die Nachhaltigkeitskennzahlen betreffen die drei Bereiche CO2-Emissionen, Unfallzahlen und nachhaltige Lieferketten. Sollte K+S die formulierten Ziele in diesen Kategorien verfehlen, wird das Unternehmen einen definierten Betrag an die Deutsche Welthungerhilfe e.V. spenden. Erreicht K+S die Ziele, verringert sich die vom Unternehmen zu zahlende Zinsmarge. K+S hat sich freiwillig selbstverpflichtet, diesen Betrag ebenfalls zu spenden. „In jedem Fall gewinnt die Welthungerhilfe“, freut sich Dr. Meyer.

Die flexibel abrufbare Kreditlinie hat eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren. Koordiniert wurde die selbstarrangierte Kreditlinie durch DZ-Bank, Landesbank Hessen-Thüringen sowie LBBW. Die Strukturierung der Nachhaltigkeitsaspekte hat die Landesbank Hessen-Thüringen als Sustainability Coordinator bankseitig begleitet. Beteiligt sind insgesamt zehn Kreditinstitute aus dem In- und Ausland. (K+S)

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