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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
K+S: Prognose für 2021 angehoben
Die winterliche Witterung, insbesondere in Europa, lies den Auftausalzabsatz überdurchschnittlich steigen. Verbesserte Rahmenbedingungen im Agrarsektor führten außerdem zu einem höheren Absatz bei Düngemitteln.
„Wir sind sehr gut in das laufende Jahr gestartet. Auch für den weiteren Jahresverlauf sind wir aus heutiger Sicht optimistisch und erhöhen daher unsere Prognose für das operative Ergebnis EBITDA“, sagt Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S.
Positive Entwicklung in beiden Kundensegmenten
Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im ersten Quartal leicht auf 469 Mio. Euro an. Die Absatzmenge erhöhte sich um 6% auf etwas über 2 Mio. t. Marktseitig ist in allen für K+S relevanten Regionen eine anhaltend gute Kalinachfrage zu beobachten. Die seit Jahresbeginn wieder gestiegenen Preise für Kaliumchlorid, insbesondere in Übersee, dürften sich zeitverzögert in den nächsten Quartalen im K+S-Produktportfolio und damit auch im Umsatz und EBITDA zunehmend positiv bemerkbar machen.
Aufgrund dessen hat K+S die Preisannahmen für die Bewertung der Kali-Sachanlagen angepasst. Daraus ergibt sich im ersten Quartal eine Wertaufholung von 180 Mio. Euro, die das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern entsprechend positiv beeinflusste.
Eine deutliche Umsatzsteigerung um 38 % auf 264 Mio. Euro erzielte K+S im Kundensegment Industrie+. Hauptgrund hierfür war das überdurchschnittlich gute Auftausalzgeschäft, das bis über die Osterfeiertage anhielt. Bei den Industrieprodukten konnten Umsatzrückgänge in der Pharma- und Lebensmittelindustrie nicht vollumfänglich von den Umsatzanstiegen aus dem Bereich der Chemieindustrie kompensiert werden. Der Umsatz bei Verbraucherprodukten lag aufgrund des gestiegenen privaten Konsums über dem bereits starken Vorquartal.
Ausblick 2021: EBITDA-Prognose erhöht
Aufgrund der im ersten Quartal bereits zu beobachtenden, raschen Erholung der Kaliumchloridpreise in Übersee und der Erwartung eines verbesserten Frühbezugsgeschäfts mit Auftausalz geht K+S mittlerweile von einer Verbesserung des EBITDA auf 500 bis 600 Mio. Euro (bisherige Prognose: 440 bis 540 Mio. Euro; 2020: 267 Mio. Euro) aus. Darin enthalten ist der einmalige Ertrag zum Closing des REKS Joint Ventures von rund 200 Mio. Euro. (K+S)

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