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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Jungpflanzenabsatz: Markt bleibt unruhig
Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Terroranschläge in Israel belasten auch die hiesige Situation. Es gibt viele Partnerschaften mit dem Gartenbauland Israel. Steigende Betriebskosten, u.a. durch Maut, CO2-Bepreisung aber auch die Mindestlohnerhöhung, müssten eigentlich Preiserhöhungen zur Folge haben. Diese sind jedoch nur schwer umzusetzen.
„Es ist wichtig, dass wir uns unseres Wertes bewusst bleiben“, betonte FGJ-Vorsitzender Frank Silze. Die Großkunden kaufen nur vorsichtig ein. Glücklicherweise hatten viele Jungpflanzenbetriebe ihre Produktionsmengen ebenfalls reduziert.
Zu den Themen- und Diskussionsschwerpunkten in den drei FGJ-Arbeitskreisen gehörten u.a. die Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln, steigende Dokumentationspflichten, Gießwasseraufbereitung und Torfreduktion. Innovative Wege im Bereich des Pflanzenschutzes zeigte Prof. Gabriele Krczal von der RLP AgroScience GmbH auf. Sie forscht an RNA-Pflanzenschutzmitteln, die gezielt auf Schadorganismen wirken.
Die Betriebsbesichtigungen führten die Mitglieder zum Lehr und Versuchsbetrieb Neustadt des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz sowie zu den Gartenbaubetrieben Kientzler, Eich und Weilbrenner. (ZVG)

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