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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Julius Kühn-Institut: Setzt Empfehlungen um
In einer aktuellen Stellungnahme begrüßt der Wissenschaftsrat (WR), wie das Julius Kühn-Institut (JKI) die Empfehlungen nach seiner ersten Evaluation im Oktober 2014 bisher umgesetzt hat. Als Voraussetzung dafür legte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), zu dessen Geschäftsbereich das JKI gehört, dem WR nach Ablauf von drei Jahren einen Bericht vor. Über diesen beriet der WR im April 2018 und verabschiedete ihn.
Besonders hob der Wissenschaftsrat hervor, dass sich das JKI innovativen Themen zugewendet hat. So habe das JKI zum Beispiel Forschungen in den Bereichen „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ (u.a. Etablierung des Forschungszentrums für Fernerkundung) oder „Anpassung an den Klimawandel“ (u.a. Verbundvorhaben für ein Monitoring von Extremwetterereignissen für die Landwirtschaft) forciert aufgebaut. Das 2016 gegründete JKI-Fachinstitut für Bienenschutz, die Stärkung der Phytonematologie oder auch der Ausbau des Bereichs Gewässerschutz sind nur einige Beispiele dafür, dass das JKI „seine zentrale Position in der deutschen Agrarforschung noch weiter ausbauen (kann)“, so die Beurteilung im Abschlussbericht. Der WR sieht die Leistungsfähigkeit des JKI als gestiegen an. Unter anderem wird weiterhin begrüßt, dass das JKI eine wachsende Zahl an Nachwuchswissenschaftler/innen betreut und sich der Anteil eingeworbener Drittmittel im Zeitraum um über 20% erhöhte. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Entwicklungsstrategien und Anstrengungen als so erfolgreich gewürdigt werden", so der Präsident Dr. Georg F. Backhaus. „Unsere Institute werden sich, gestützt auf engagierte Teams, weiterhin dafür einsetzen, dass wir unsere gesetzlichen Aufgaben mit innovativem wissenschaftlichem Know-how untermauern können." Die Verzögerungen bei dringend erforderlichen Gebäudesanierungen an verschiedenen Standorten, die nicht dem JKI anzulasten sind, bedauert der Wissenschaftsrat.
Zur Erinnerung: Der Wissenschaftsrat (WR) würdigte das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut im Geschäftsbereich des BMEL, bei seiner Evaluation im Oktober 2014 als „Einrichtung von zentraler Bedeutung für die Agrarforschung und Agrarwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland“.
Das Julius Kühn-Institut (JKI) vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute. Als Forschungsinstitut des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) berät es die Politik. Das JKI forscht an u. a. in den Bereichen Pflanzenbau, Züchtung, Pflanzen-, Bienen- und Vorratsschutz sowie der Pflanzengesundheit. Hauptsitz ist Quedlinburg. Weitere neun Standorte befinden sich in Braunschweig, Berlin, Kleinmachnow, Dresden, Groß Lüsewitz, Darmstadt, Dossenheim, Siebeldingen und Münster. (Quelle: JKI)

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