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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Johannisbeeren: Gallmilben bereiten Schäden
Im Winter und zeitigen Frühjahr fallen an den kahlen, unbelaubten Zweigen mancher Roter und Schwarzer Johannisbeeren ungewöhnlich dicke, kugelig aufgeblähte Knospen auf. Dies ist kein Anzeichen für einen vorzeitigen Austrieb, sondern das charakteristische Symptom für einen Befall mit der Johannisbeergallmilbe Cecidophyopsis ribis, so der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. In diesen Rundknospen überwintern die winzigen Gallmilben in großer Zahl. Die betroffenen Zweige treiben nicht oder nur unvollkommen aus. Dadurch kann das Wachstum der Sträucher und ihr Ertrag stark beeinträchtigt werden.
Mit Beginn der Vegetationsperiode verlassen die Gallmilben an warmen Frühlingstagen die Rundknospen und besiedeln das sich entfaltende Laub. Bei starkem Befall entwickeln sich die wachsenden Blattflächen unsymmetrisch und sie bleiben kleiner. In den darauffolgenden Wochen suchen die Milben die sich entwickelnden neuen Knospen an den Jahrestrieben auf. Darin vermehren sie sich und saugen an den Blättern. Das führt zu der ungewöhnlichen Knospenentwicklung.
Alle Rundknospen müssen ausgebrochen und vernichtet werden. Stark befallene Triebe sollte man ganz entfernen. Wenn sehr viele Zweige betroffen sind, kann man den Strauch auch radikal zurückschneiden und aus gesunden Basisaugen neu aufbauen. Die Milben werden nach dem Auswandern aus den Knospen auch mit dem Wind und mit Regentropfen weitergetragen. Deshalb sollten befallene Triebe nicht am Strauch verbleiben, denn von dort aus können sich die Tiere erneut ausbreiten. (Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)

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