Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Johannisbeeren: Beeren mit Säurekick

Die Johannisbeere gehört zur Familie der Stachelbeergewächse. In der Schweiz sagt man ihnen auch "Meertrübeli", in Deutschland und Österreich sind sie auch als "Träuble" und "Ribisel" bekannt.

Johannisbeeren enthalten viel Vitamin C und Pektin und reichlich Fruchtsäure sowie wichtige Ballaststoffe. Bild: GABOT.

Die Johannisbeere hat ihren Ursprung in Mittel- und Osteuropa sowie in Nordwestasien. Im 15. Jahrhundert hat man angefangen die Wildbeere zu kultivieren und heute sind zig Sorten bekannt. Der Name leitet sich vom Johannistag ab, weil die ersten Sorten jeweils um den 24. Juni reif werden. Neben roten und weißen Johannisbeeren gibt es auch schwarze Sorten. Letztere sind unter dem Namen Cassis bekannt.

Die roten Johannisbeeren sind in der Schweiz am verbreitetsten: 2020 wurden in der Schweiz auf 33 Hektar Johannisbeeren angebaut. Die rund 320 Tonnen geernteten Schweizer Johannisbeeren decken fast Dreiviertel der Nachfrage in der Schweiz. Trotzdem sind die Strauchbeeren sehr exklusiv, denn die Saison ist äußerst kurz und dauert in der Regel nur von Juli bis August. Wichtig ist, dass sie erst gepflückt werden, wenn sie reif sind. Denn anders als etwa bei Äpfeln entwickelt sich der Geschmack bei Beeren nach der Ernte nicht mehr weiter.

Superfood

Johannisbeeren sind äußerst gesund. Sie sind reich an wertvollen Mineralstoffen, enthalten viel Vitamin C und Pektin und reichlich Fruchtsäure sowie wichtige Ballaststoffe. Die Fruchtsäure verleiht den "Meertrübeli" das unverwechselbare herb-säuerliche Aroma, das besonders erfrischend wirkt und sich besonders in feinen Desserts, auf Kuchen, als Gelee oder Sirup entfaltet. Durch das enthaltene Pektin wirkt die Johannisbeere außerdem als natürliches Geliermittel.

Besonders der Saft der dunklen Cassisbeere hilft außerdem bei Erkältungen und geschwächter Gesundheit. Cassis sind besonders reich an wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffen – sogenannten Anthocyane. Diese sind für die dunkle Farbe verantwortlich und sollen eine schützende Wirkung gegen freie Radikale haben. (lid)

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