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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
JKI: #SHE2021 als Vier-in-Eins-Veranstaltung im Netz
Vom 9. bis 11. März treffen sich Forschende aus 42 Ländern zu vier parallellaufenden digitalen Veranstaltungen, um neueste Ergebnisse zu Anbau und Produktion, Züchtung und Inhaltsstoffen sowie Pflanzenschutzfragen bei Obst und Gemüse, Zierpflanzen und Hopfen zu diskutieren.
„Advancing together: Enhancing quality of life through HortScience“ ist das Leitbild über dem 4. Europäischen Gartenbausymposium, also dem Symposium on Horticulture in Europe, kurz SHE, dass die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) ausrichtet. Das SHE2021-Symposium , wird in diesem Jahr aufgrund der geltenden Covid-19 Beschränkungen erstmals unter dem Link she-ihs-fav2020.de als rein virtuelle Veranstaltung durchgeführt. Parallel finden auf der gleichen Plattform statt:
– das 5. Internationale Hopfensymposium #humulus2021
– das 8. Internationale Symposium zu gesundheitlichen Auswirkungen von Obst und Gemüse auf den Menschen #fav2021
– die Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) dgg-online.org/website_neu/
Anmeldungen sind noch bis zum Tagungsbeginn möglich unter: she-ihs-fav2020.de/registration/.
Federführender Veranstalter aller vier Symposien ist die Universität Hohenheim, welche bei der Organisation und Ausrichtung von der Firma Interplan und fachlich vom Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen unterstützt wird. Schirmherrin des virtuellen Wissenschaftsaustauschs ist Julia Klöckner, die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.
Das Programm weist 189 Fachvorträge und 112 Posterpräsentationen aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 42 Ländern stellen ihre Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen der Gartenbauforschung vor. Neben den Herausforderungen durch Klimawandel, Schaderreger und Krankheiten, liegen die Schwerpunkte der Beiträge bei diesen Veranstaltungen vor allem in der Entwicklung und Einführung neuer Technologien aus den Bereichen der Digitalisierung und Robotik. Eine hohe Bedeutung wird auch der Suche nach Alternativen zu Torfsubstraten beigemessen, die in der gartenbaulichen Produktion breite Anwendung finden.
Das JKI bringt mit insgesamt 13 Präsentationen seine Expertise zur Erforschung genetischer Grundlagen für die Züchtung neuer robuster Sorten, zur Biologie und Verbreitung von Schadorganismen und zu Pflanzenschutzstrategien ein. Fachvorträge und Posterbeiträge kommen aus mindestens drei JKI-Fachinstituten, unter anderem dem Institut für Züchtungsforschung an Obst, dem Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und dem Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst. (JKI)

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