- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Jetzt wieder voll im Trend: Pastinaken
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Jetzt wieder voll im Trend: Pastinaken
Von der Form her ähnelt sie einer weissen Rübe oder einem Rüebli, geschmacklich hingegen erinnert sie an Sellerie oder Kartoffeln. Die Rede ist von der Pastinake. Das Wurzelgemüse erlebt derzeit einen Boom, wie die Anbau-Zahlen zeigen: Rund 850 t haben die Schweizer Gemüseproduzenten 2014 geerntet, zehn Jahre zuvor waren es lediglich 12 t.
Kartoffel verdrängt Pastinake
Der Höhenflug erstaunt, denn Pastinaken landeten zuletzt nur noch selten auf den Tellern. Das war einmal ganz anders: Bis ins 18. Jahrhundert war das bereits von den Römern kultivierte Wurzelgemüse ein Grundnahrungsmittel. Danach wurde sie zunehmend durch die schneller wachsende und ertragreichere Kartoffel verdrängt.
Die Pastinake gehört wie Fenchel und Sellerie zur Familie der Doldenblütler. Sie ist eine anspruchslose und robuste Pflanze, die im Frühling gesät und mit dem ersten Frost geerntet wird. Die weisslich-gelben Wurzeln werden 20 bis 30 cm lang und können bei einem Durchmesser von 5 bis 8 cm ein Gewicht von rund 300 g erreichen.
Die Pastinake ist – wie die Kartoffel – reich an Stärke und somit sehr nahrhaft. Ein Teil der Kohlehydrate sind Pektine, die die Verdauung fördern. Daneben weisen die Pastinaken einen hohen Anteil ätherischer Öle auf, die dem Gemüse den charakteristischen, würzig-aromatischen Geschmack verleihen. Die Pastinaken enthalten die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium und im Vergleich zum Rüebli ist der Gehalt an Vitamin C etwas höher. (lid)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.