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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Japankäfer: BMLEH bittet Reisende um Vorsicht
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bittet Reisende deshalb zum Start der Ferienzeit darum, keine Pflanzen, keine Erde, keine Samen oder Rollrasen aus dem Urlaub mitzubringen (insbesondere aus Norditalien oder der Südschweiz). Auch als blinder Passagier im Urlaubsgepäck kann der Japankäfer zu einem echten Problem für die heimische Landwirtschaft, Gärten und Wälder werden. Deshalb gilt: Reisende, die Koffer, Auto oder Campingausrüstung kontrollieren, helfen mit, unsere Pflanzen und Ernten zu schützen. Noch ist der Japankäfer in Deutschland nicht heimisch – und das soll auch so bleiben.
Hintergrund
Der Japankäfer (Popillia japonica) wurde 2014 erstmals auf dem europäischen Festland entdeckt. Seither breitet er sich in Süd- und Mitteleuropa aus. Die Larven des Käfers im Boden schädigen dort Wurzeln. Erwachsene Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte. Besonders gefährlich: Der „Skelettierfraß“, bei dem Blattgewebe zwischen den Adern gefressen wird. Ganze Pflanzen können dabei eingehen.
Die Verbreitung erfolgt häufig unbemerkt – etwa über Erde oder Substrat von getopften Pflanzen, in Topfballen oder im Campinggepäck. Ein Befall oder Verdacht kann dem Pflanzenschutzdienst des jeweiligen Bundeslandes gemeldet werden – am besten mit Foto oder mit einem sicher verpackten Exemplar des Käfers.

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