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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IVG: Power Places Green auf der spoga+gafa
Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen langanhaltender Trockenheit und extremer Hitzeperioden. Unter den außergewöhnlichen Wetterbedingungen litt nicht nur die deutsche Landwirtschaft – auch die Grüne Branche wurde dadurch sehr stark beeinträchtigt. Als Profiteure des Jahrhundertsommers erwiesen sich die Warengruppen Wasser im Garten, Gartenausstattung und Gartenmöbel. Während Grün Indoor und Gartengeräte deutliche Einbußen hinnehmen mussten. Diese Entwicklung spiegelte auch die Umfrage des Industrieverband Garten (IVG) e.V. zum Saisonverlauf wider, die der Verband jedes Jahr unter seinen Mitgliedsunternehmen durchführt. So bewerteten lediglich 9% das abgeschlossene Jahr mit „sehr gut“, 40% mit „gut“ und 35% mit „befriedigend“. Sogar 15% sprachen von einer „schlechten“ Saison. Alles in allem kann man jedoch von einer akzeptablen Saison sprechen. Denn nach dem Nullwachstum des Vorjahres erzielte der Gartenmarkt gegenüber 2017 ein Umsatzplus in Höhe von 1,4% beziehungsweise 250 Mio. Euro. Damit wurden im vergangenen Jahr 18,59 Mrd. Euro (2017: 18,34 Mrd.) für Pflanzen und Gartenartikel in Deutschland ausgegeben.
Mit dem Wandel im Blick zum Erfolg
Die Grüne Branche profitiert seit einigen Jahren von gesellschaftlichen Entwicklungen, die ihren Sortimenten einen gewissen Hype und ihrem Marktvolumen ein stetiges Wachstum bescheren. Megatrends wie Nachhaltigkeit, Urbanisierung oder Gesundheit machen Gärtnern zur hippen Freizeitbeschäftigung und Pflanzen zum unverzichtbaren Mitbewohner. Globale Veränderungen wirken sich langsam, aber langanhaltend auf Produkte, Zielgruppen und Vertriebswege des Gartenmarktes aus. Für Hersteller und Handel wird es deshalb immer wichtiger, den zunehmend rasanter stattfindenden Wandel zu beobachten und darauf zu reagieren, um langfristig am Markt wettbewerbsfähig bleiben zu können. Bestes Beispiel ist hier die Urban-Gardening-Bewegung, die bei Stadtbewohnern aller Generationen eine beinah nostalgische Sehnsucht nach der Kultivierung eigener Lebensmittel weckte. Viele der jüngeren Gartenfans verfügen häufig nur über ein rudimentäres Wissen, was die Anzucht und Pflege des lebenden Grüns angeht. Sie sind deshalb auf die Unterstützung und Beratung vonseiten des Handels und der Industrie angewiesen. Viele Marktteilnehmer haben darauf bereits reagiert: Conveniente Pflanzgefäße, die – entweder komplett oder teilweise vorgepflanzt – nach dem Kauf unmittelbar oder mit geringem Aufwand auf Balkon oder Terrasse platziert werden können, sind noch recht neu im Sortiment vieler Gartencenter.
Smart Gardening birgt Chancen für Hersteller und Handel
Ein weiterer, noch recht junger Trend, der den Grünen Markt bewegt, ist das Smart Gardening. Er ist der zunehmenden Bequemlichkeit der Gartenbesitzer und einem aktuellen gesellschaftlichen Megatrend geschuldet: der Konnektivität. Intelligente, digitale Helfer erleichtern bereits den Alltag und sollen nun auch bei der Gartenarbeit unterstützen. Viele Hersteller reagieren auf die gestiegene Nachfrage mit entsprechenden Produkten und Systemen. So gibt es beispielsweise smarte Bewässerungssysteme, die dank integrierter Bodensensoren nur noch bei Bedarf anspringen, oder intelligente Rasenroboter, die nicht mähen, wenn die Wiese noch feucht vom Regen ist. Viele Hersteller arbeiten darüber hinaus bereits an weiteren Lösungen. Für die stationären Fachhändler bieten die neuen Produkte gleich mehrere Vorteile: Ein erhöhter Beratungsbedarf verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus dem Internet. Zudem öffnen die notwendigen Installationsarbeiten den Weg in die Gärten der Konsumenten, wo wiederum neue Anknüpfungspunkte für den Verkauf geschaffen werden können.
IVG Mitglieder profitieren von Gemeinschaftsständen
Auch in diesem Jahr ist der IVG wieder mit Gemeinschaftsständen für seine Mitglieder auf der spoga+gafa vertreten, der die aktuellen Trends des Gartenmarkts aufgreift. Neben den Themeninseln IVG Power Place Akku und der benachbarten Smart Gardening Welt, gibt es, nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr, auch diesmal wieder die IVG Power Places Green. Hier stehen die Themen Erden, Substrate, Dünger, Ersatzstoffe, Pflanzen und Pflanzenschutz im Mittelpunkt.

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