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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IVA: Neues EU-Düngemittelrecht birgt Chancen und Risiken
Für Anwender und Produzenten von auf EU-Ebene zugelassenen Düngemitteln stehen große Änderungen bevor: Mit den neuen Rechtsvorschriften werden die altbekannten Düngemitteltypen abgeschafft und ein völlig neues System für EU-Düngeprodukte geschaffen. Dies bietet für die Hersteller und die Anwender Chancen, stellt sie aber auch vor große Herausforderungen. Erstmals sollen neben Mineraldüngern Recyclingprodukte und die neue, innovative Produktgruppe der Biostimulantien einbezogen und geregelt werden. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten. Zudem werden auch im EU-Recht endlich Grenzwerte für Schwermetalle und andere Schadstoffe eingeführt, was wir begrüßen.
Gleichzeitig werden die völlige Abkehr vom bewährten Typensystem und zahlreiche neue Vorschriften bei Kennzeichnung, Toleranzen und bei der Produktzulassung für die Hersteller und den Handel große Kraftanstrengungen erfordern. Für die Anwender, vor allem die Landwirte, bedeutet dies, sich an zahlreiche neue Bezeichnungen und neuartige Produkte zu gewöhnen.
Der Beschluss des EU-Parlaments ist der vorletzte Schritt auf dem Weg zu einem neuen Düngemittelrecht. Nach Zustimmung des Rats können die neuen Rechtsvorschriften wahrscheinlich Ende Mai 2019 in Kraft treten. Hersteller und Anwender von EU-Düngeprodukten haben dann drei Jahre Zeit, sich auf die großen Veränderungen einzustellen. Die IVA-Mitgliedsunternehmen sind bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen. (IVA)

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