Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IVA: Neue Lösungen für die Landwirtschaft von morgen

Als Antwort auf den „Green Deal“ der EU-Kommission haben die Mitgliedsunternehmen des europäischen Verbands der Pflanzenschutz-Industrie ECPA (European Crop Protection Association) in Brüssel ihre Selbstverpflichtungen „2030 Commitments“ vorgestellt. Die Agenda umfasst die Bereiche Innovation und Investitionen, Kreislaufwirtschaft sowie Umwelt- und Anwenderschutz.

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) bietet seit über zehn Jahren in Kooperation mit Partnern wie dem amtlichen Dienst oder den Landwirtschaftskammern der Länder Gewässerschutz-Symposien an. Bild: IVA.

So verpflichten sich die Unternehmen, in den kommenden zehn Jahren 14 Mrd.Euro für innovative Lösungen in der Landwirtschaft zu investieren. Auf den wachsenden Bereich Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft entfallen davon 10 Milliarden Euro, 4 Milliarden Euro wollen die Unternehmen in den biologischen Pflanzenschutz investieren.

Um das von der EU ausgegebene Ziel der Kreislaufwirtschaft zu stärken, sollen europaweit bis 2025 mindestens 75% der verwendeten Pflanzenschutzmittel-Kanister zurückgenommen werden. Dieser Wert wurde in dem deutschen Rück­nahme- und Entsorgungssystem PAMIRA in den zurückliegenden Jahren bereits erreicht; die Recyclingquote der zurückgenommenen Verpackungen lag dabei in den letzten drei Jahren über 90%.

Zum verbesserten Umwelt- und Anwenderschutz werden die Unternehmen und die nationalen Verbände in den EU-Mitgliedstaaten bis 2030 für eine Million Landwirte und landwirtschaftliche Berater Trainingsprogramme anbieten. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der Mitglied bei ECPA ist, bietet seit über zehn Jahren in Kooperation mit Partnern wie dem amtlichen Dienst oder den Landwirtschaftskammern der Länder Gewässerschutz-Symposien an. Insgesamt wurden bislang rund 1.000 Anwender und Berater geschult.

Der Fortschritt des Programms soll von einem externen Gremium, dem Vertreter aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angehören, überprüft werden. Alle zwei Jahre wird die europäische Pflanzenschutz-Industrie einen Fortschrittsbericht veröffentlichen. (IVA)

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