Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IVA: "Landwirtschaft schafft heute die Ernährungssicherheit von morgen"

Der ungehinderte Transport landwirtschaftlicher Betriebsmittel muss unbedingt aufrechterhalten werden, meint Industrieverband Agrar e. V. (IVA).

Die Landwirtschaft braucht auch in Krisenzeiten sichere Versorgung mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Bild: IVA.

Der ungehinderte Transport landwirtschaftlicher Betriebsmittel wie Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemittel muss vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie unbedingt aufrechterhalten werden. Daher begrüßt der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der Unternehmen der agrochemischen Industrie in Deutschland vertritt, die Klarstellung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, dass die gesamte Kette der Ernährungsbranche systemrelevant sei und zur kritischen Infrastruktur gezählt werden müsse.

„Die Landwirtschaft schafft in diesen Tagen die Grundlagen für die heimische Nahrungsmittelversorgung von morgen. Ohne Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel fehlt etwa die Hälfte der Erträge im Pflanzenbau; sie sind essentiell für unseren hohen Selbstversorgungsgrad mit den wichtigen Agrarrohstoffen. Die Industrie steht in engem Austausch mit den Unternehmen des Agrarhandels, um den Landwirten den Zugang zu diesen Betriebsmitteln zu sichern“, erklärte IVA-Präsident Dr. Manfred Hudetz.

Hudetz mahnte daher an, bei allen in der aktuellen Situation gebotenen behördlichen Zwangsmaßnahmen nicht nur die kurzfristige Versorgung, sondern auch die kommende Ernte im Blick zu haben. Für eine produktive Landwirtschaft müssten viele Rädchen ineinander greifen und die Lieferketten – auch über Grenzen hinweg – funktionsfähig bleiben, so Hudetz. (IVA)

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