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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IVA: Entsorgung und Gewässerschutz im Fokus
Vom 7. bis 29. November 2017 werden an neun Standorten im Bundesgebiet unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel im Rahmen des Rücknahmesystems PRE® (Pflanzenschutzmittel Rücknahme und Entsorgung) zurückgenommen. Dazu zählen Mittel, die in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden dürfen, weil die Zulassung abgelaufen ist oder sie nicht mehr anwendbar sind, sowie sonstige Chemikalien aus der Landwirtschaft, zum Beispiel Reinigungsmittel, Öle, Beizen, Dünger, gebeiztes Saatgut, Fette und Farben. Außerdem werden auch Spritzgerätefilter oder Spritzendüsen zurückgenommen.
Seit dem Start von PRE im Jahr 2013 wurden insgesamt 160 Tonnen unbrauchbar gewordener Pflanzenschutzmittel sicher entsorgt. 960 Anlieferer nutzten die Aktion. Auf der Webseite www.pre-service.de sind weitere Informationen zum PRE-System, die Sammelstellen und Termine 2017 sowie die Annahmebedingungen zu finden. Unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3086001 stehen Experten der Firma RIGK GmbH, Wiesbaden, die mit der Durchführung des Projekts betraut ist, für Fragen rund um Rücknahme und Entsorgung von unbrauchbaren Pflanzenschutzmitteln zur Verfügung (Mo - Fr., 9 - 17 Uhr, außer an Feiertagen).
Außerdem setzt die Pflanzenschutz-Industrie ihre Gewässerschutz-Symposien gemeinsam mit Partnern aus der Agrar-Branche fort. Die nächste Veranstaltung ist am 12. September 2017 in Geisenheim (Hessen) geplant. Die Informationsveranstaltungen richten sich an Pflanzenschutz-Berater und Anwender aus Landwirtschaft und Gartenbau. Bereits im Mai 2017 fand am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Oppenheim (Rheinland-Pfalz) ein Symposium mit über 100 Winzern, Obstbauern und Praktikern statt..
Experten aus Industrie, Fachbehörden und Ministerien informieren bei den Veranstaltungen über neue Anforderungen, die aus der europäischen Gesetzgebung resultieren, und geben praktische Ratschläge zur Spritzenreinigung oder der abdriftoptimierten Einstellung der Geräte. Auf die Theorie folgen stets praktische Vorführungen.
Schließlich läuft weiter die Sammelsaison von PAMIRA (Packmittel-Rücknahme Agrar), dem Entsorgungssystem für restentleerte Pflanzenschutz- und Flüssigdünger-Verpackungen, an über 360 Sammelstellen bundesweit. PAMIRA hatte 2016 insgesamt 2.990 Tonnen leere Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln und anderen Agrarchemikalien umweltverträglich verwertet. Es war das zweitbeste Ergebnis in der 20-jährigen Geschichte des Systems. Die Rücklaufquote 2016 betrug 78% und war damit der höchste Wert seit Bestehen von PAMIRA.
Alle Informationen zum PAMIRA-System sind unter www.pamira.de zu finden. Dort sind auch die Sammelstellen und Termine abrufbar. Seit Kurzem gibt es eine neue PAMIRA-App, die auf iOS- und Android-Smartphones heruntergeladen werden kann. (IVA)

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