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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IVA: "Biodiversität fördert man am besten vor Ort"
Zum vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzespaket zum Insektenschutz kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Frank Gemmer:
„Den Rückgang der Insektenpopulationen nehmen die Akteure der Landwirtschaft sehr ernst, und Landwirte haben schon viele Maßnahmen umgesetzt. Landwirtschaft ist vielfältig, und deshalb lässt sich die Biodiversität besser mit gezieltem Know-how vor Ort fördern als durch das starre ordnungsrechtliche Korsett, das durch das Insektenschutzpaket geschnürt wurde.“
Zu dem in dem Paket vorgesehenen Verbot der Anwendung glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel nach 2023 sagte Gemmer:
„Ein solches nationales Verbot wäre eine Missachtung des europäischen Pflanzenschutzrechts. Aktuell läuft ein Verfahren zur erneuten Genehmigung des Wirkstoffs auf EU-Ebene, an dem alle Mitgliedstaaten mitwirken und das nach klaren wissenschaftlichen Maßstäben ablaufen muss. Es wäre ein kurzsichtiger Akt der Symbolpolitik, wenn Deutschland sich hier gegen die Regeln des Gemeinschaftsrechts stellt.“ (IVA)

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