Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Italien: Markt für Gartenmaschinen stabil

In den ersten drei Monaten des Jahres 2025 ging der Absatz von Garten- und Grünpflegemaschinen und -geräten leicht zurück (-1,4%), wobei die Absatzmengen im Wesentlichen auf dem Niveau des ersten Quartals 2024 blieben.

Der Rückgang bei Kettensägen war mit 18,2% am stärksten. Bild: GABOT.

Dies geht aus den Daten hervor, die von Comagarden, dem Verband italienischer Hersteller, ausgewertet wurden und eine je nach Produkttyp sehr unterschiedliche Nachfrage zeigen.

Schneepflüge, eine Fahrzeugkategorie, die in den vergangenen Jahren aufgrund der Klimatrends und geringerer Schneefälle einen starken Rückgang verzeichnete, verzeichnen einen starken Anstieg (+232% gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2024). Nach Angaben des Herstellerverbandes ist der Anstieg der Verkaufszahlen weniger auf eine tatsächliche Trendwende zurückzuführen, die letzte Schneesaison war äußerst unregelmäßig, mit starken Schneefällen, gefolgt von plötzlicher Schneeschmelze, was zu unterdurchschnittlichen Mengen führte, sondern vielmehr auf eine Bestandsaufarbeitung durch Unternehmen und Betreiber.

Auch Laubbläser verzeichneten mit 14,5% ein Wachstum, ebenso wie Heckenscheren mit 8,8%, während bei Freischneidern und Rasentrimmern – ebenfalls im Plus – der Anstieg mit 4,9% moderater ausfiel.

Im ersten Quartal des Jahres war jedoch ein Rückgang bei benzinbetriebenen Freischneidern und Rasenmähern zu verzeichnen, die um 5,7% bzw. 6,4% zurückgingen. Der Rückgang bei Kettensägen war mit 18,2% am stärksten.

Nach Schätzungen von Comagarden dürfte sich das Szenario für den Rest des Jahres nicht wesentlich ändern, sodass die endgültige Bilanz mit 1.364.000 verkauften Einheiten unverändert gegenüber 2024 bleiben dürfte. 

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