- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- ISU: Staudenzüchter thematisieren Nachha...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ISU: Staudenzüchter thematisieren Nachhaltigkeit von Torfersatzstoffen
Christoph Hokema zum Beispiel setzt in seiner Staudengärtnerei Fehrle Stauden einen hohen Anteil an Torfersatzstoffen ein. Er wies gleichzeitig auch auf die Kritik an Kokosfasern bezüglich der CO2-Bilanz, möglicher Kinderarbeit und Abholzung hin.
Substrate ohne Torf haben oft schwankende pH-Werte und einen erhöhten Befall von Pilzkrankheiten, kritisierte Sven Straeten von der deutschen Firma Greenhats Sven Straeten. Außerdem müssen die Pflanzen beim Verkauf stärker bewässert werden. Herbert Vinken kultiviert in seiner Staudengärtnerei Herb’s in Deutschland Kräuter und Zierpflanzen biologisch. Der Schlüssel zur Stärkung der Bodenmikrobiologie liegt seiner Meinung nach im Wechsel von Substraten und Düngemitteln.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Übergabe oder der Verkauf des eigenen Familienunternehmens. Frans van Wanrooij aus den Niederlanden führte die Zuhörer durch den Prozess am Beispiel des Unternehmens Vilier. Der Eigentümer Theo Vilier und der neue Eigentümer Stan Beekmans wiesen auf die wichtigsten Aspekte der Übergabe eines Unternehmens in rechtlicher und persönlicher Hinsicht hin. Es kann bis zu 6 Jahre dauern, einen Gartenbau- oder Landwirtschaftsbetrieb zu übergeben, berichtete Beraterin Mirijam Vogt aus ihrer Erfahrung in Deutschland.
Nico Rijnbeek erläuterte seine eigene Übernahme des niederländischen Familienunternehmens Rijnbeek Perennials und die nun erfolgte Übergabe an seinen Sohn. „Wenn man das Unternehmen an die nächste Generation weitergibt, darf man den Nachwuchs nicht als Sohn/Tochter, sondern man muss ihn als Geschäftspartner sehen“, sagt er. Aad Vollebregt, ISU-Präsident und niederländischer Staudengärtner, erzählte vom Umweg zu seiner Gärtnerei, da sein älterer Bruder den elterlichen Betrieb übernommen hatte.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die ersten ISU-Future Days thematisch eine erfolgreiche Konferenz war und international zu neuen Begegnungen führte. Die nächste Veranstaltung wird in einem anderen Land mit neuen Themen stattfinden.
Der ISU-Präsident Aad Vollebregt dankte seinen Vorstandsmitgliedern Jana Holzbecherová und Tomasz Michalik für die beeindruckende Organisation. (ISU)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.