Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ISU Future Days: Exkursion in österreichische Gärtnereien

In Langenlois bei Wien finden vom 9. bis 10. Oktober 2025 die zweiten Future Days der Internationalen Stauden Union (ISU) statt.

Die Future Days finden vom 9. bis 10. Oktober 2025 statt.

Am 11. Oktober lädt die ISU zusätzlich in drei Staudengärtnereien ein, die als Traditionsbetriebe besondere Nachhaltigkeitsaspekte in die gärtnerische Praxis integrieren.

Die Staudengärtnerei Hameter in Baumgarten kultiviert als Traditionsgärtnerei auf 3,5 ha Stauden in ökologischer Produktion. Die Substrate sind schon seit vielen Jahren zu 50% torfreduziert. Die Stauden werden ausschließlich in Mehrweggebinden vermarktet und die Töpfe zurückgenommen. Über die Photovoltaikanlage erzeugen sie eigenen Strom für ihre 12 Elektromobile.

Praskac Pflanzenland in Tulln a. d. Donau ist eine der ältesten Baumschulen in Österreich. Ihr Hauptprodukt sind Bäume und Sträucher, daneben aber auch mehr als 1.100 Stauden. Besichtigt wird u.a. das neue Gartencenter. Franz Praskac ist langjähriges ISU-Mitglied und war Vorsitzender der Österreichischen Staudenunion.

Die Oberleitner Gartenkultur Pöchlarn hat ihren Schwerpunkt bei den Taglilien mit über 700 Sorten, Iris und Pfingstrosen sowie der Kultivierung von Besonderheiten. Ein umfangreicher Klimawandel- und Naturgarten sowie ein großer Mutterpflanzengarten sind dort Erlebnis- und Anschauungsbereiche mit Sortenneuheiten und innovativen Bepflanzungskonzepten.

Das Programm der gesamten Tagung und weitere Details sind auf der Internetseite der Internationalen Stauden Union zu finden. Auch die Anmeldung erfolgt direkt auf der Internetseite. Staudengärtnerinnen und -gärtner aus acht Ländern haben sich bereits angemeldet. Die ersten 50 Anmeldungen von Teilnehmern unter 30 Jahren erhalten eine Preisreduktion. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

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