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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ISPEX AG: Strom- und Gaspreise brechen zum Jahresbeginn ein
Die Einkaufspreise bei Strom und Gas sind für Industrie und Gewerbe so günstig wie noch nie. Laut aktuellem ISPEX-Energiepreisindex sind beide Werte im Januar regelrecht eingebrochen. Die durchschnittlich erzielten Preise bei Auktionen und Ausschreibungen ergaben für Strom einen Preis von 2,68 Cent je Kilowattstunde und einen Gaspreis von 1,55 Cent je Kilowattstunde.
Vor allem die Talfahrt des Rohölpreises sorgte im Januar für einen drastischen Einbruch der Strompreise und niedrigen Notierungen für Erdgas an den Börsen. Unternehmen, die sich im Januar bereits um ihre Energiebeschaffung gekümmert haben, konnten daher extrem günstige Konditionen bei den Lieferanten erzielen.
Stromlieferverträge für Unternehmen so günstig wie nie
Noch im November lag der von der ISPEX AG aus den in Auktionen und Ausschreibungen abgegebenen Strompreisen ermittelte Durchschnittswert bei 3,31 Cent je Kilowattstunde. Im Dezember fiel dieser zunächst verhältnismäßig leicht auf 3,24 Cent je Kilowattstunde. Im Januar haben die Stromanbieter nun die deutlich gefallenen Börsenpreise für Strom weitgehend an die Unternehmen weitergegeben. Im Durchschnitt boten sie einen Preis von extrem niedrigen 2,68 Cent je Kilowattstunde an. Das sind rund 0,7 Cent weniger als noch zum Jahresende 2015.
„Angesichts der Preisentwicklung der letzten Monate und Jahre wird deutlich, dass flexible Beschaffungsmodelle mit einzeln zu beschaffenden Paketen oder Tranchen von Vorteil sind. Sie ermöglichen eine Preisbewegung entlang der Börsenpreise“, analysiert Energieexperte Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG. Allerdings muss dabei immer auch mit den Vorteilen für die Budgetkalkulation durch Fixpreise abgewogen werden.
„Vor allem Großunternehmen sollten angesichts der jüngsten Preisentwicklungen ihre Beschaffungsstrategie erneut überprüfen und gegebenenfalls das Beschaffungsmodell anpassen“, rät Arnold. In Kombination mit einer dauerhaften Marktbeobachtung und einer zuvor festgelegten Strategie könnten Unternehmen damit von fallenden Preisen profitieren, ohne auf den Vorteil einer Fixierung günstiger Preise für die ausstehende Lieferperiode verzichten zu müssen.
Gaspreise sind im Januar regelrecht eingebrochen
Die gesunkenen Großhandelspreise haben den Unternehmen im Januar den rekordverdächtig niedrigen Gaspreis von 1,55 Cent je Kilowattstunde beschert. Bei der Beschaffung über Ausschreibungen und Online-Auktionen hatte der durchschnittliche Gaspreis für Unternehmen im November und Dezember 2015 mit 1,91 Cent je Kilowattstunde erstmals unter 2 Cent je Kilowattstunde gelegen, bevor der Gaspreis nun im Januar an den Großhandelsplätzen einbrach.
„Auch beim Gaseinkauf gilt, dass gerade Großabnehmer unbedingt die Beschaffungsstrategie prüfen und gegebenenfalls auf flexible Lieferverträge kombiniert mit einer laufenden Marktbeobachtung setzen sollten“, rät Stefan Arnold. ISPEX bietet dazu die erforderlichen Dienstleistungen an, um den Aufwand für die Bewirtschaftung derartiger Lieferverträge nicht ansteigen zu lassen. (ISPEX)

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