Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ISAAA: Weltweit mehr GVO-Nutzpflanzen

Zum ersten Mal seit der Einführung von biotechnologischen/GVO-Nutzpflanzen vor beinahe zwei Jahrzehnten haben die Entwicklungsländer mehr Hektar an biotechnologischen Nutzpflanzen angebaut als die Industriestaaten.

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist im vergangenen Jahr weltweit weiter ausgebaut worden.

Die gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) wurden 2013 auf insgesamt 175 Mio. Hektar Fläche angebaut, wie Agra-Europe aus einem Report der Organisation ISAAA zitiert. Das entspreche einer Steigerung um 3% im Vergleich zu 2012. An der Spitze stehe mit einer Anbaufläche von 70 Mio. Hektar die USA. Auf den Rängen zwei und drei folgten Brasilien (40 Mio. ha) und Argentinien (24 Mio. ha). Insgesamt würden GVO in 27 Ländern angebaut, darunter 19 Entwicklungsländer. 16,5 Mio. der 18 Mio. Landwirte, die GVO anbauen, seien Kleinbauern in Entwicklungsländern.

Die USA bleiben mit 69,5 Mio. Hektar und einer durchschnittlichen Einführungsrate von 90 % bei allen Nutzpflanzen weiterhin der Spitzenreiter beim Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen.

(lid)

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