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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IPK-Gatersleben: Pflanzenbioinformatiker-Tagung in Gatersleben
Mit dem Titel „GRC2019 – Applied Bioinformatics for Crops“ widmet sich die diesjährige Konferenz vom 18. bis 20. März der Bioinformatik in den Pflanzenwissenschaften. Die Forschung an Kulturpflanzen wird mit der Herausforderung großer Datenmengen konfrontiert. Die Bioinformatik hilft diese „Big Data“ zu strukturieren, zu integrieren und zu verknüpfen, aber auch besser zu analysieren, zu modellieren und zu visualisieren. Dabei kommen vermehrt Verfahren des maschinellen Lernens und der KI – der künstlichen Intelligenz – zum Einsatz. Aktuelle Hochdurchsatztechnologien in der Pflanzenforschung erzeugen immer größere Mengen hochdimensionaler Daten. Diese sollen den FAIR Prinzipien folgend auffindbar (findable), zugänglich (accessible), interoperabel (interoperable) und wiederverwendbar (re-usable) sein, um so neue und tiefere Einblicke in komplexe biologische Systeme wie unsere Kulturpflanzen, zu ermöglichen. Erschwert wird der Umgang mit diesen Datenmengen nicht nur auf Grund der Quantität.
Oftmals liegen diese als unstrukturierte Datensätze verstreut in unterschiedlichen Datenbanken oder in Archiven wissenschaftlicher Verlage. In der Verantwortung der Angewandten Bioinformatik liegt es, diese Datenschätze zu heben und allen Wissenschaftlern nutzbar zu machen. Dies erfordert neue Ansätze und Konzepte im Umgang mit Daten, eine hohe Leistungsfähigkeit der Bioinformatikinfrastruktur und der damit verbundenen Informationstechnologien, aber auch Standards und Richtlinien. Die diesjährige GRC-Konferenz bringt Lebenswissenschaftler, Bioinformatiker, Informatiker, Systembiologen, Synthetische Biologen und andere Experten zusammen, die im Entwicklungsbereich der Angewandten Bioinformatik für Nutzpflanzen arbeiten, um genau solche neuen Herangehensweisen und Konzepte zu diskutieren.
vom 18. bis 20 März werden neben 10 eingeladenen Sprechern, 22 ausgewählte Referentinnen und Referenten über ihre Fortschritte in den Themenbereichen „Züchtungsinformatik“, „Informationssysteme und biologische Vielfalt“, „Cloud-Computing, neue Werkzeuge und Infrastrukturen“, „bildbasierte Datenanalysen und Datenvisualisierung“ sowie „Systembiologie und Modellierung“ sprechen und ihre Arbeiten zur Diskussion stellen. Weitere Diskussions- und Interaktionsmöglichkeiten während der Tagung bieten die zahlreichen Poster-Präsentationen. Das „Beste Poster“ soll am 19. März von allen Teilnehmer ausgewählt und prämiert werden. (IPK-Gatersleben)

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