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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IPD: Stärkt Direkthandel mit Schnittblumen-Produzenten
In einem Monat startet die International Floriculture Trade Fair (IFTF) in Vijfhuizen: Das Import Promotion Desk (IPD) ist mit 16 Produzenten von Schnittblumen aus Kolumbien, Ecuador und Kenia auf der dreitägigen Messe vom 8. bis 10. November präsent. Einen Schwerpunkt bilden Nelken aus Kolumbien und Ecuador. Aus Kenia sind unter anderem Summer Flowers und Hypericum auf dem IPD-Messestand zu sehen. Und neu im Programm sind Unternehmen aus Ecuador und Kolumbien, die spezielle Bouquets, wie zum Beispiel mit Helikonien oder Proteen, anbieten. Die Initiative zur Importförderung, ein Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), arbeitet eng mit den kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen und unterstützt den Direkthandel aus den IPD-Partnerländern. Am IPD-Stand A 4.24 können europäische Einkäufer die Unternehmen aus den drei Partnerländern persönlich kennenlernen und ihre Blütenpracht entdecken.
Vielfalt an Nelken
Kolumbien ist als Nelkenland bekannt und besticht durch die große Sortenvielfalt und hohe Produktqualität. Das Unternehmen „Ecoflor“ zum Beispiel bietet Nelken in herausragender Qualität und auch in größeren Mengen an. Bisher war das Angebot von „Ecoflor“ nur über Zwischenhändler verfügbar, nun ist der Direkthandel möglich. Aber auch Ecuador ist als Nelkenproduzent im Kommen: „M&J Flowers“ am Fuße des Vulkans Cotopaxi gelegen produziert rund 25 verschiedene Sorten. Auch sechs Sorten der Mini-Variante hat der Nelkenspezialist im Programm.
Beschaffungsland Kenia
Auch in Kenia arbeitet das IPD mit inhabergeführten Unternehmen zusammen. Sie liegen abseits der bekannten Anbaugebiete, rund um Lake Naivasha, Mount Kenya oder Nakuru, und sind gute, flexible und verlässliche Partner mit einem qualitativ hochwertigen Angebot. Auf der IFTF zeigen sie ihre große Auswahl an Summer Flowers. Das Unternehmen „Florencia Blooms“ liefert zum Beispiel Sorten wie Anigozanthos (Kängurupfoten), Echinacea, Carthamus oder Limonium und kann flexibel auf Kundenwünsche hinsichtlich Verpackung und Liefermenge eingehen. Die Blumenfarm „Mount Kenya Alstromeria“ produziert Alstroemeria in hoher Qualität. Aber auch Hypericum und Rosen in leuchtenden Farben werden von den geprüften Unternehmen aus Kenia angeboten, wovon sich die Einkäufer am IPD-Stand überzeugen können.
Exotische Bouquets
Blumenfarmen aus Ecuador und Kolumbien präsentieren zudem auf der IFTF ihr besonderes Bouquet-Angebot. Tropische Blumensträuße stellen die ecuadorianischen Unternehmen „Native Farms“ mit Helikonien und „Proteassolandino“ mit Proteen zusammen. „Flores de Oriente“ aus Kolumbien ist ein Spezialist für Chrysanthemen. 15 verschiedene Sorten baut das Unternehmen an und kreiert daraus auch kunstvolle Bouquets.
IPD auf der IFTF: A 4.24

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