Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Insolvenzen: Wirtschaftskrise fordert ihren Tribut

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) rechnet für das laufende Jahr mit deutlich über 20.000 Unternehmensinsolvenzen und sieht auch für 2025 keine Entspannung.

Auch im November gab es in Deutschland wieder zweistellige Zuwachsraten bei den Firmenpleiten. Bild: GABOT.

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im November 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,6% gestiegen. Gleichzeitig meldeten die Amtsgerichte endgültige Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2024. Demnach legte die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen in diesem Zeitraum im Vorjahresvergleich um 22, 2% zu. 

"Die Wirtschaftskrise hinterlässt weiterhin tiefe Spuren", fasst DIHK-Mittelstandsexperte Marc Evers die Entwicklung zusammen. "Immer mehr Unternehmen müssen ihre Tore schließen." Die Gründe: "Nachfrageausfälle aus dem In- und Ausland, hohe Kosten für Energie und Fachkräfte, hohe Belastungen mit Steuern und Bürokratie – das ergibt für viele Betriebe eine toxische Mischung."

Und auch der Ausblick auf das kommende Jahr falle nicht gut aus, so Evers: "Fast ein Drittel aller Unternehmen erwartet laut DIHK-Umfragen für 2025 schlechtere Geschäfte." Im Baugewerbe seien es 38%, im Gastgewerbe 40 und im Kraftfahrzeugbau sogar 44 Prozent. "Daher rechnet die DIHK mit deutlich mehr als 20.000 Unternehmensinsolvenzen in diesem und mit einem weiteren Anstieg im kommenden Jahr."

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