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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Innovationspreis Gartenbau 2026: Das sind die Gewinner
„Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie innovativ, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet der deutsche Gartenbau arbeitet. Sie verbinden wissenschaftlichen Fortschritt mit praktischer Anwendbarkeit “, betonte ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.
Den Innovationspreis Gartenbau in der Kategorie „Pflanze“ erhielt die Züchtungsinitiative Niederelbe GmbH & Co. KG für die Entwicklung allergenarmer Apfelsorten sowie deren Markteinführung unter der Dachmarke „POMPUR“. Den niedersächsischen Züchtern gelang es gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, zwei moderne, für den Erwerbsobstbau geeignete Sorten mit deutlich reduziertem Allergengehalt zu entwickeln. Die Entwicklung geht auf das im Rahmen der Deutschen Innovationspartnerschaft Agrar (DIP) geförderte Projekt „All-Arm – Züchtung allergenarmer Äpfel“ zurück, das von 2016 bis 2021 durchgeführt wurde.
In der Kategorie „Technik“ würdigte die Bewertungskommission gleich zwei Entwicklungen zur automatisierten Beikrautregulierung im Freilandgemüsebau. Die nAIture GmbH & Co. KG aus Schleswig-Holstein wurde für ihren autonomen Jäteroboter „BEAM“ ausgezeichnet, der Unkräuter mithilfe von Bildanalyse erkennt und mittels Lasertechnologie durch thermische Schädigung präzise bekämpft. Ebenfalls prämiert wurde die E-Terry GmbH aus Erfurt für ihren gleichnamigen vollelektrischen Feldroboter. Das autonome System kombiniert mechanische und laserbasierte Unkrautbekämpfung und lässt sich flexibel an unterschiedliche Kulturen und Feldbedingungen anpassen. Nach Ansicht der Jury zeigen beide Entwicklungen das große Potenzial intelligenter Robotik für eine ressourcenschonende und wirtschaftliche Gemüseproduktion.
Der Sonderpreis Torfminderung ging an die Biogärtnerei Herb aus Kempten. Der Familienbetrieb verfolgt seit vielen Jahren konsequent das Ziel, den Torfeinsatz in der Produktion weitestgehend zu ersetzen. Dafür entwickelte die Gärtnerei ein eigenes Baukastensystem aus überwiegend regionalen Substratkomponenten und passte ihre Produktionsverfahren schrittweise an die Anforderungen torffreier Kulturführung an. Besonders gewürdigt wurde das Engagement des Betriebes bei der Weitergabe seiner Erfahrungen: durch Führungen, Beratungsangebote und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.

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