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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Innenstädte: Zufahrtsbeschränkungen schaden Handel
Die bekannt gewordenen Pläne des Bundesumweltministeriums zur Regelung von Zufahrtsbeschränkungen für Innenstädte würden den innerstädtischen Einzelhandel schwächen. „Ohnehin kämpft der Handel in den zentralen Lagen der Städte mit rückläufigen Besucherzahlen. Kommt nun noch ein Fahrverbot für Fahrzeuge hinzu, führt das zu weiteren Verlagerungen der Kundenverkehre und schwächt die ansässigen Händler“, kommentiert HDE-Standortexperte Michael Reink die Pläne des Ministeriums.
Die Pläne des Umweltministeriums sehen vor, künftig den Kommunen Möglichkeiten zur Verhängung von Fahrverboten für bestimmte Fahrzeuge zu geben. Beispielsweise könnten Fahrzeugplaketten die Zufahrt regeln, Dieselfahrzeuge ausgeschlossen werden oder Zufahrten nur für Kfz mit geraden oder ungeraden Nummernschildern gestattet werden.
Reink: „Das Ansinnen, für saubere Innenstädte zu sorgen, kann man nur unterstützen. Jedoch sollte dies mit Augenmaß geschehen. Es gibt genügend Maßnahmen zur Luftreinhaltung, die Erfolg versprechen und die Innenstadt dennoch als lebendigen Raum erhalten, wie auch die Verkehrsminister von Bund und Ländern festgestellt haben. Zumindest sollte aber eine ausreichend lange Übergangsfrist bis 2022 gesetzt werden, um sich auf drohende Fahrverbote einstellen zu können.“ Ohnehin seien umfangreiche Ausnahmeregelungen für Lkw-Verkehre notwendig, um überhaupt die Filialen des Handels versorgen zu können. Daher sollte der Fokus vielmehr auf die Förderung von emissionsarmen Fahrzeugen gesetzt sowie die öffentlichen Nahverkehre gestärkt werden, so Reink. (PdH)

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