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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Inhouse Farming: Wie neue Technologien die Eiweißversorgung revolutionieren
Die zelluläre Landwirtschaft liefert auf diese zentrale Frage Antworten – etwa durch pilzbasierte Lebensmittel auf Basis von Myzel. Diese benötigen weder Ackerfläche noch Tierhaltung und lassen sich ressourcenschonend in Bioreaktoren herstellen. Insbesondere die Fermentation von Nebenströmen aus der Landwirtschaft gilt als vielversprechender Weg, Ernährungssicherheit und Kreislaufwirtschaft miteinander zu verbinden. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) greift dieses Zukunftsthema im Rahmen der Inhouse Farming – Feed & Food Convention 2025 auf. Beim neuen Fach-Event der DLG vom 30. September bis 1. Oktober 2025 im Congress Center Hamburg stehen Themen von Algen, alternativen Proteinen, Aquakultur und Energiekonzepte sowie High-Value Crops bis zu Insekten und der zellulären Landwirtschaft im Fokus.
Ein Beispiel für die Nutzung biotechnologischer Ansätze bietet das Unternehmen Kynda Biotech GmbH aus Niedersachsen. Das Start-up entwickelt Proteinprodukte auf Basis von Myzel, dem fadenförmigen Zellgeflecht von Pilzen. Durch den Einsatz von dezentralen Fermentationsmodulen wird das Myzel aus organischen Reststoffen – etwa aus der Milch- oder Zuckerproduktion – fermentiert. Dadurch wird ein hochwertiges Produkt erzeugt, es werden Entsorgungskosten gesenkt und selbst der Fermentationsrückstand kann vor Ort genutzt werden, etwa als Dünger. So sollen regionale Kreisläufe gestärkt und die Bodengesundheit gefördert werden.
Mit Myzelprotein zu nachhaltiger Ernährung
In wissenschaftlichen und agrarökologischen Fachkreisen wird Mykoprotein zunehmend als ergänzende Proteinquelle diskutiert. Die Herstellung verursacht im Vergleich zu tierischem Eiweiß laut ersten Lebenszyklusanalysen geringere Treibhausgasemissionen und erfordert weniger Wasser- und Flächenressourcen. Die Integration solcher Verfahren in bestehende landwirtschaftliche Systeme gilt als ein möglicher Baustein für eine nachhaltigere und resiliente Lebensmittelproduktion.
Fachdialog in Hamburg: Zukunft der Eiweißversorgung
Zelluläre Landwirtschaft und pilzbasierte Innovationen gehören zu den zentralen Themen der DLG-Fachveranstaltung „Inhouse Farming – Feed & Food Convention 2025“, die vom 30. September bis 1. Oktober 2025 im Congress Center Hamburg stattfindet. Dort diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, wie neue Technologien zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Lebensmittelproduktion beitragen können. Experten aus Forschung und Praxis teilen ihr Wissen zu wirtschaftlicher Umsetzung, neuen Technologien und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Die Convention verknüpft Fachkonferenzen mit interaktiven Formaten, einer themenspezifischen Ausstellung und einem vielseitigen Fachprogramm.

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