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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Ingolstadt: Bilanz zur Halbzeit
Ministerin Michaela Kaniber bei der Pressekonferenz der Landesgartenschau in Ingolstadt mit (v. l.) Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Dr. Christian Scharpf, Präsident des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., Gerhard Zäh und Geschäftsführer der LGS Ingolstadt, Maximilian Heyland. Foto: Hauke Seyfarth / StMELF.
Wie die Ministerin am Donnerstag bei der Zwischenpressekonferenz mitteilte, sind seit der Eröffnung am 23. April mittlerweile 175.000 Besucherinnen und Besucher auf die Gartenschau gekommen, die aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste. „Die Verschiebung und das Warten haben sich gelohnt. Diese Besucherzahlen sind ein Riesenerfolg für alle Beteiligten und zeigen, dass das Konzept ankommt“, sagte die Ministerin. Gerade am Wochenende werde regelmäßig die Corona-bedingte Besuchergrenze von 8.000 Besuchern erreicht. Wenn das Wetter mitspielt, könnte sich daher laut Kaniber die Besucherzahl bis zum Ende der Landesgartenschau am 3. Oktober noch mehr als verdoppeln.
Nach den Worten der Ministerin genießen die Gäste aus der Stadt, der Region und ganz Bayern das Natur- und Erholungsparadies und lassen sich von den vielen Ideen rund um den Garten, die Landwirtschaft und die Grünflächengestaltung inspirieren. Den Veranstaltern sei es hervorragend gelungen, mit den geschaffenen Erholungsräumen zur Revitalisierung ökologischer Systeme beizutragen und harmonische Bezüge von Stadt und Natur beispielhaft herauszustellen. „Ich kann nur allen Gartenliebhabern ans Herz legen: Besuchen Sie diese Gartenschau im Herzen Bayerns. Sie können sich auf Erholung und Inspiration freuen“, so die Ministerin.
Gerade auch die Ausstellungsbeiträge des Landwirtschaftsministeriums bieten Interessantes: Unter dem Motto „Zeit für Grün“ gibt es viele Anregungen und Wissenswertes für Gartenbesitzer, beispielsweise auch zum Thema „Was ist in einem Garten wirklich pflegeintensiv und was ist pflegeleicht?“ Der Ausstellungsbeitrag der Forstverwaltung stellt unter dem Motto „Waldfaszination“ die Vielfalt des Waldes in der Region und darüber hinaus in den Mittelpunkt.
Die eigentlichen Gewinner der Gartenschau sind nach Meinung der Ministerin aber die Bürgerinnen und Bürger von Ingolstadt, denn: „Diese Landesgartenschau schafft bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden. Insgesamt wurden fast 600 Bäume gepflanzt, darunter eine großartige Streuobstwiese. Zusammen mit den unzähligen Sträuchern, Stauden und Wiesenflächen ist hier eine Frischluftschneise von fünf Hektar entstanden, die das Klima für die Stadt nachhaltig verbessern wird.“
Die Gartenschau in Ingolstadt hat insgesamt rund 23 Hektar Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Der Investitionshaushalt liegt bei rund 23,9 Mio. Euro für die Baukosten, die Förderung durch Freistaat, EU und Städtebauförderung liegt bei rund 6 Mio. Euro, die Stadt Ingolstadt beteiligt sich mit 17,9 Mio. Euro an den investiven Kosten.(StMELF)

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