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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Infografik: Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln in 2024
Das ist letztlich aber nur ein rechnerischer Durchschnittswert. Betrachtet man einzelne Erzeugnisse, zeigt sich eine enorme Bandbreite: Während Obst und Gemüse zum überwiegenden Teil importiert werden müssen, erzeugt die deutsche Landwirtschaft deutlich mehr Zucker und Kartoffeln als zur Deckung der Nachfrage in Deutschland erforderlich wäre. Bei Fleisch lag der Selbstversorgungsgrad über alle Fleischarten und Teilstücke hinweg bei 120%. Das bedeutet aber nicht, dass kein Fleisch importiert wird. Bei gefragten Teilstücken, wie Filet oder Kotelett, muss der Bedarf zusätzlich durch Importe gedeckt werden. Füße, Schwänze oder andere Teilstücke hingegen finden auf dem deutschen Markt kaum Absatz und werden zu Tierfutter weiterverarbeitet oder ins Ausland exportiert.
Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Werte 2024 relativ konstant. Eine deutliche Steigerung gab es lediglich beim Gemüse, wo erstmals seit der Jahrtausendwende die 40%-Marke erreicht wurde. Bei Honig hingegen ging der Selbstversorgungsgrad verglichen mit 2023 um 5 Prozentpunkte zurück.

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